T-NetBox / SprachBox - Anrufbeantworter im Netz der Telekom TeleFAQ.de  12.04.2007

1. Überblick - Merkmale und Preise
• Leistungen, Vorteile und Nachteile, Varianten mit Monats- und Nutzungskosten, Ökologie
2. Menü - Übersicht und Ausdruck - Alte T-NetBox und Neue SprachBox
• Hauptmenü mit Gliederung der Menüpunkte, Untermenüs, Auswahlbefehle, Kurzerläuterungen
3. Konfiguration - Einstellungen und Hilfe
• Einrichtung, PIN, Zugang, Bedienung, Sprache, Status, Hotline, Nutzung mit Handy und ISDN
4. Empfang - Eingehende Anrufe
• Bereitschaft ein/aus, Betriebsart wechseln, Begrüßungsansage, Nachrichtenabfrage, Rückruf
5. Benachrichtigung - Neue Nachrichten
• Meldung über eingegangene Mitteilungen per Anruf, SMS oder durch MWI-Anzeige am Gerät
6. Family-Box - Zusätzliche Unter-Boxen [offiziell nicht mehr erhältlich]
• Nutzung von bis zu 9 individuell konfigurierbaren untergeordneten Boxen, Infos intern senden
7. Fax-Funktion - Zusätzlicher Fax-Empfang
• Eingehende Faxe annehmen, speichern und manuell zum Ausdruck an Faxgerät weiterleiten
8. Unified Messaging - Erweiterte T-NetBox [nicht mehr erhältlich]
• Empfang und Versand von Fax, E-Mail und SMS, Internet-Administration, Leistungsvergleich

Funktionen Basis-Infos zu PIN, MSN, ISDN-Dienste-Kennung, MFV, Keypad, *# siehe...

Gekennzeichnete Angaben gelten nur für die jeweilige Anschluss-Art: Analog = Analog bzw. ISDN = ISDN oder Analog und ISDN = alle
 
Die auf dieser Seite beschriebenen Funktionen sind Leistungsmerkmale, die beim Gerufenen (B-Teilnehmer) eingerichtet und gesteuert werden. Sie beziehen sich auf ankommende Rufe von Anrufern (A-Teilnehmer) bzw. auf eingehende Faxe.

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Überblick

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Merkmale

Leistungen Vorteile Nachteile Macken

Die T-NetBox ("SprachBox") wird von der Telekom als "unsichtbarer Anrufbeantworter im Netz" für die Festnetz-Anschlüsse T-Net und T-ISDN seit 1997 angeboten. Diese virtuelle Software-Box ist als elektronischer Speicher in der Vermittlungsstelle (Netzknoten) immer der jeweiligen Rufnummer zugeordnet, von der aus sie eingerichtet wurde. Eingehende Anrufe werden mit einer konfigurierbaren Anrufweiterschaltung ohne weitere Kosten direkt im Netz zur T-NetBox weitergeleitet.

SprachBox

Die T-NetBox wurde von der Telekom zum 06.08.2007 umbenannt in "SprachBox" (nicht "Sprach Box" und nicht "Sprach-Box"), bei den Funktionen gibt es keine Änderungen. Auf TeleFAQ.de ist vorerst weiterhin von der "T-NetBox" die Rede...

Leistungen

Die T-NetBox (siehe auch RechT-Schreibung) bietet dem Nutzer folgende Möglichkeiten und Funktionen.

Bedienung: Ein Sprachmenü führt bei Einrichtung, Abfrage, Konfiguration und telefonischer Benachrichtigung mit Ansagen erklärend durch die Menüpunkte, sodass keine Befehlsfolgen auswendig gelernt werden müssen. Es können jederzeit weitere ausführliche Hilfetexte abgefragt werden, die Sprache für die Benutzerführung ist wählbar. Die Steuerung der T-NetBox erfolgt über Tonwahl-Befehle (MFV), eine alternative Sprachsteuerung durch den Benutzer ist geplant. Zur Lösung von Problemfällen steht eine kostenlose Hotline zur Verfügung.

Zugang: Die Einwahl in die T-NetBox zur Abfrage und Bedienung ist vom eigenen Anschluss aus kostenlos möglich und kann durch Festlegung einer persönlichen Geheimzahl (PIN) geschützt werden.

Fernabfrage: Zur Bedienung von unterwegs aus kann man sich auch von jedem Telefonanschluss oder Handy im Inland und Ausland in die eigene T-NetBox einwählen, um Nachrichten abzufragen oder die Einstellungen zu konfigurieren.

Mobilbox: Es können auch auf dem eigenen Handy eingehende Anrufe nach Registrierung der Rufnummer (beliebiges Netz) angenommen werden. Hierzu leitet man die bei der Hotline zuvor angemeldete Mobilfunknummer ohne Mehrkosten zur T-NetBox weiter. Der Zugriff vom Handy auf die nun gemeinsame Mailbox (Voicebox, Faxbox) für die Nachrichtenabfrage ist dann ebenfalls kostenlos möglich. Rückrufe zu den Anrufern werden zum vorhandenen Festnetz-Tarif berechnet (Spezialtaife werden berücksichtigt).

ISDN: Bei T-ISDN können auch weitere Rufnummern (MSN) des selben Anschlusses für diese eine T-NetBox nach Registrierung ohne Mehrkosten mitgenutzt werden (Multi-Numbering). Bei zusätzlich gebuchter Fax-Funktion ist die Nutzung auch bei diesen MSN möglich, eine MSN kann für den ausschließlichen Fax-Empfang konfiguriert werden.

Telefax: Mit der zusätzlichen Fax-Funktion ist der Empfang von Faxen auch ohne vorhandenes Gerät gegen monatlichen Aufpreis möglich. Der Ausdruck gespeicherter Fernkopien kann dann später an einem beliebigen Anschluss erfolgen (z.B. im Büro).

Annahme: Die Empfangsbereitschaft der T-NetBox kann jederzeit ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die am Anschluss eingehenden Anrufe bzw. Faxe können mit verschiedenen Varianten auf die T-NetBox weitergeleitet werden.

Bei Nutzung weiterer Rufnummern (Handy, ISDN) kann die De-/Aktivierung jeweils unabhängig voneinander und mit unterschiedlichen Varianten erfolgen.

Ansagen: Im Anrufbeantworterbetrieb hören die Anrufer die individuell selbst aufgesprochene Ansage oder wahlweise eine der fertig vorformulierten Ansagen mit unterschiedlicher Länge, Sprache und Stimme. Alternativ kann die T-NetBox auch im reinen Ansagebetrieb arbeiten.

Kapazität: Die T-NetBox speichert im Anrufbeantworterbetrieb eine maximale Anzahl von Mitteilungen und deren Empfangsdaten über einen begrenzten Zeitraum.

Family-Box: Für jede vorhandene T-NetBox (Haupt-Box) können weitere untergeordnete Boxen individuell eingerichtet und unabhängig konfiguriert werden. Zwischen den Boxen können gegenseitig auch kostenlose interne Mitteilungen hinterlassen werden (Memo).

Benachrichtigung: Über neu eingegangene Nachrichten kann man sich über verschiedene Wege und zu unterschiedlichen Zielen informieren lassen.

Rückruf: Eine Ansage der Rufnummer des Anrufers erfolgt bei der Abfrage, auch wenn dieser keine Nachricht hinterlassen hat, aber seine Rufnummer übermittelt wurde. Zu Anrufern mit Rufnummern-Übermittlung kann die T-NetBox auf Wunsch einen Rückruf einleiten, es gilt der Verbindungspreis des eigenen Festnetz-Anschlusses (auch bei Abfrage vom Handy aus).

Multimedia: Neben der T-NetBox als Einfach-Variante gibt es gegen Aufpreis für

noch zusätzlich die erweiterte T-NetBox mit Unified Messaging.

RechT-Schreibung und RechT-Sprechung

www.t-box.de Urteile im Namen des Volkes zur Domain "t-box.de" (irgendwie lustig):
LG-UrteilKlage Landgericht Düsseldorf (26.11.1999)
OLG-UrteilBerufung Oberlandesgericht Düsseldorf (28.11.2000)

Vorteile

Die T-NetBox hat folgende Vorteile gegenüber herkömmlichen Geräten (Anrufbeantworter/Fax).

Verständlich: Da die T-NetBox als netzinterner Anrufbeantworter sozusagen bereits "in der Leitung" des eigenen Anschlusses steckt, ergibt sich auch eine hervorragende Sprachqualität der Aufzeichnungen.

Erreichbar: Die Weiterleitung der Anrufer erfolgt direkt in der Vermittlungsstelle, nach der Annahme durch die T-NetBox ist die eigene Leitung frei für andere Verbindungen. Mit der T-NetBox ist auch ein bereits besetzter Anschluss erreichbar, dies gibt ihr einen überlegenen Vorteil gegenüber üblichen Anrufbeantwortern.

Sparen: Da kein zusätzliches Gerät benötigt wird, fallen auch keine Anschaffungs-, Strom- und Reparatur-Kosten an. Der zusätzlich mögliche Fax-Empfang (gegen monatlichen Aufpreis) erspart bei geringem Faxaufkommen ein gesondertes Faxgerät oder einen ständig betriebsbereiten Fax-PC. Die T-NetBox ist jederzeit empfangsbereit und verbraucht weder Papier, noch Tinte oder Toner.

Gewissen: Sozial gelebter Umweltschutz durch Abfallvermeidung ;-)

Verfügbar: Jederzeit können ohne zusätzliche Geräte kurzfristige Aktionen (geänderte Rufnummer) oder vorübergehende Hinweisansagen (Abwesenheit) an jedem Anschluss schnell realisiert werden, bei ISDN auch individuell für bestimmte MSN.

Mobilbox: Die gemeinsame Nutzung als Festnetz- und Mobil-Box ermöglicht mit dem Handy von überall aus die kostenlose Abfrage der Nachrichten, sowie einen preiswerten Rückruf des Anrufers zum eigenen T-Com-Preis inkl. vorhandener Spezialtarife (mit XXL gratis).

ISDN: Bei T-ISDN kann neben der gemeinsamen Nutzung einer einzigen T-NetBox für mehrere MSN (kostenlos) auch für jede MSN zusätzlich eine unabhängige T-NetBox (kostenpflichtig) mit eigenständigen Ansagetexten und abweichenden Benachrichtigungseinstellungen eingerichtet werden. Man kann hiermit für die unterschiedlichen Rufnummern bzw. für verschiedene Anrufer jeweils individuelle Anrufbeantworter nutzen (privat/geschäftlich).

Sicherheit: Bei starken Gewittern kann man zum Schutz seiner Geräte die Stecker aus der Telefondose ziehen. Durch vorheriges Einschalten der unmittelbaren Empfangsbereitschaft (AWS SOFORT) bleibt die eigene Rufnummer weiterhin erreichbar und man verpasst keine Anrufe bzw. Faxe. Bei längerer Abwesenheit kann man den Hausstrom auch ganz abschalten, gegen Stromausfälle ist die T-NetBox ohnehin immun.

Auswahl: Durch die zusätzlich beauftragbare Selektive Anrufweiterschaltung Umleitungen können bekannte Anrufer auch ohne Rufnummern-Übermittlung gezielt zur T-NetBox umgeleitet werden.

Nachteile

Die T-NetBox hat folgende Nachteile gegenüber herkömmlichen Geräten (Anrufbeantworter/Fax).

Mithören: Bei laufender Aufzeichnung kann die eingehende Mitteilung des Anrufers nicht gleichzeitig mitgehört werden, da die Verbindung durch die externe Anrufweiterschaltung zur T-NetBox umgeleitet wurde. Somit ist kein Filtern der Anrufer möglich, indem man diese zunächst grundsätzlich vom Anrufbeantworter annehmen lässt, um das Gespräch dann gegebenenfalls doch noch selbst zu übernehmen. Eine schon weitergeleitete Verbindung kann nicht wieder zurückgeholt werden, ein bereits selbst am Anschluss entgegengenommener Anruf kann nicht nachträglich noch zur T-NetBox geschickt werden. Auch eine gleichzeitige Verbindung zwischen Anrufer, Gerufenem und der T-NetBox ist nicht möglich und verhindert dadurch ebenfalls das dortige Mitschneiden von Telefonaten.

Speicherdauer: Die Aufbewahrungszeit bis zur erstmaligen Abfrage neuer Nachrichten ist mit der automatischen Löschung nach 21 Tagen sehr kurz (Urlaub), bereits abgefragte Nachrichten gehen nach 7 Tagen verloren (dagegen werden bei der T-NetBox für die Mobilfunk-Rufnummer bei T-One und für die VoIP-Rufnummer bei T-Online DSL Telefonie Nachrichten unabhängig vom Abruf erst nach 90 Tagen gelöscht). Die maximale Aufzeichnungslänge der einzelnen Mitteilungen ist nicht begrenzbar, vermindert aber auch nicht die Gesamtkapazität, da immer 30 Sprachnachrichten (und ggf. 30 Faxe) möglich sind. Es gibt allerdings keine Information über die noch mögliche Anzahl neuer Nachrichten (Restanzeige).

Zeitsteuerung: Es ist kein voreinstellbares automatisches Ein-/Ausschalten der Bereitschaft programmierbar, z.B. Umleitung und Annahme von Anrufen nur von 8 bis 16 Uhr. Für die notwendige De-/Aktivierung der externen Anrufweiterschaltung zur T-Netbox zu festgelegten Zeiten sind geeignete Endgeräte erforderlich. Am ISDN-Anschluss kann eine Steuerung nach Uhrzeit gegebenenfalls auch mit dem Merkmal Anrufweiterschaltung während der Rufphase Umleitungen (CD) umgesetzt werden.

Abfrage: Der Zugriff auf seine Nachrichten ist von zu Hause aus durch die notwendige Einwahl etwas umständlicher, kann durch Nutzung einer Zielwahltaste am Telefon und die deaktivierte PIN-Abfrage aber vereinfacht werden. Ohne Benachrichtigung ist das Vorliegen neuer Nachrichten nur durch Einwahl auf Verdacht feststellbar, von unterwegs aus ist eine kostenlose Fernabfrage nur über das registrierte Handy möglich. Eine indirekte Signalisierung über nicht vorhandene neue Nachrichten durch eine dann verzögerte Anrufannahme gibt es bei der T-NetBox nicht. Einige Anrufbeantworter nehmen zur Unterscheidung bei noch nicht existierenden Mitteilungen die Anrufe erst nach etwas längerem Klingeln entgegen, damit man zur Kostenvermeidung vor der Annahme wieder auflegen kann.

Fax-Empfang: Bei häufigerem Empfang ist der Erhalt eingegangener und gespeicherter Faxe recht umständlich, da diese immer erst durch Einwahl und Ausdruck-Befehl manuell weitergeleitet werden müssen. Es ist kein automatisches Senden vorhandener Dokumente an einen Faxanschluss oder als Anhang an eine E-Mail-Adresse und keine direkte Abholung aus der T-NetBox durch Fax-Abruf möglich. Die T-NetBox bietet auch keinen eigenen Fax-Abruf von anderen Quellen an (Polling).

Fax-Erkennung: Am Analog-Anschluss ist der Fax-Empfang prinzipbedingt durch die einzige Rufnummer problematisch, da generell nur alle Anrufe gleichermaßen vor der Entgegennahme weitergeschaltet werden können. Eine Fax-Weiche kann erst nach Annahme in der T-NetBox wirken, sodass nicht automatisch ausschließlich Faxe zur T-NetBox geleitet werden können, während am Telefon nur die Sprachanrufe signalisiert werden. Bei häufigerem Fax-Empfang von bestimmten Absendern kann hier die zusätzlich beauftragbare Selektive Anrufweiterschaltung Umleitungen teilweise Abhilfe schaffen.

Anonym: Es gibt keine Möglichkeit, gezielt unbekannte Anrufer ohne Rufnummern-Übermittlung zur T-NetBox umzuleiten. Auch die zusätzlich beauftragbare Selektive Anrufweiterschaltung bietet hierbei keine Abhilfe.

Raumüberwachung: Das bei einigen Anrufbeantwortern per Fernabfrage realisierte Hören über das Mikrofon in der Wohnung (Kinder) und gegebenenfalls Sprechen über den Lautsprecher ist ohne entsprechendes Gerät nicht möglich.

Macken - Unschönes, Unnötiges, Lästiges, Vorschläge

Liebe Telekom, bei folgenden Punkten kann noch nachgebessert werden, siehe auch Nachteile.

Aufleger: Zeitraubend können mehrere Anrufe ohne aufgesprochene Mitteilung werden, wenn dabei die Rufnummer übermittelt wurde. Zwar kann die Benachrichtigung über Anrufer ohne hinterlassene Nachricht ausgeschaltet werden, bei späterer Abfrage der Nachrichten werden aber auch alle Aufleger einzeln mit Datum, Uhrzeit, Rufnummer und Rückruf-Angebot angesagt. Hier wäre ein zusätzlicher Menüpunkt "Nur hinterlassene Nachrichten ansagen" sinnvoll, um die inhaltsleeren Einträge zu überspringen.

Sprechpausenerkennung: Ein längeres Schweigen des Anrufers wird nicht erkannt und führt nicht zur Beendigung der Verbindung durch die T-NetBox, stattdessen wird die Stille bis zum Erreichen der Maximaldauer aufgezeichnet.

Schlussansage: Nach der Überschreitung der maximalen Aufzeichnungszeit wird die Verbindung von der T-NetBox kommentarlos beendet. Etwas höflicher wäre hier noch eine Verabschiedung, die evtl. sogar selbst aufgesprochen werden könnte (wäre dann auch zusammen mit einer Sprechpausenerkennung sinnvoll).

Werbung: Die Erwähnung einer "T-NetBox" (was ist das?) bei jedem Standard-Begrüßungstext ist für einige Anrufer eher irritierend, hier wäre eine weitere neutrale Textvariante wünschenswert.

Benachrichtigung per SMS: Ärgerlich und unverständlich ist die Beschränkung der SMS-Benachrichtigung auf T-Mobile, zumal eine Erweiterung auf die anderen Netze (dorthin dann natürlich nicht kostenlos) ja seit Jahren angekündigt war. Auch die Meldung per SMS im Festnetz funktioniert scheinbar nicht zu Rufnummern, die zuvor nicht gesondert im SMS-Zentrum der T-Com angemeldet wurden, sodass kein ersatzweises Vorlesen genutzt werden kann. Laut Hotline (fraglich) ist eine Benachrichtigungs-SMS ins Festnetz sogar nur zur eigenen Stamm-Rufnummer der T-NetBox möglich (sinnlos bei AWS SOFORT).

Benachrichtigung per Anruf: Bei der telefonischen Benachrichtigung sollte es die Konfigurationsmöglichkeit "nur einmaliger Anruf" geben (dadurch Eintrag in die Anruferliste des Endgerätes), da die bis zu 12 weiteren Versuche sehr lästig sein können (insbesondere wenn man auch noch einen herkömmlichen Anrufbeantworter hat). Hier könnte stattdessen auch das Vorlesen einer (einzigen) SMS-Benachrichtigung Abhilfe schaffen, wenn dies auch zu unangemeldeten Festnetz-Rufnummern möglich wäre.

CLIP: Die übermittelte und gespeicherte Rufnummer des Anrufers wird bei aufgesprochener Nachricht erst nach Einleitung eines Rückrufs angesagt. Selbst bei sofortigem Abbruch klingelt es dann aber immer mindestens einmal am Zielanschluss. Hier sollte die Ansage "Verbindung zu [Rufnummer] mit 7" lauten, bei Anrufern ohne hinterlassene Mitteilung wird die Rufnummer ja auch vor dem Rückruf-Angebot angesagt.

Rückruf: Nach Einleitung eines angebotenen Rückrufs hört man statt des Rufzeichens (Klingeln) die Ansage "Einen Moment bitte..." und wird beim dortigen Abheben erst verzögert mit dem Zielanschluss verbunden. Diese Ansage ist unnötig und sollte weggelassen werden, damit man auch bereits die Meldung des Angerufenen hören kann.

Fax-Ausdruck: Das jeweils manuell notwendige Auslösen der Weiterleitung gespeicherter Faxe ist unpraktisch und zeitraubend. Hier wäre ein zusätzlich mögliches automatisches Senden sinnvoll, z.B. Ausdruck unmittelbar nach Eingang oder zeitgesteuert einmal täglich zur eingerichteten Standard-Faxnummer. Schön wäre auch ein möglicher Fax-Abruf, sowohl als Abholung der eigenen Dokumente aus der T-NetBox, aber auch als Polling von anderen Quellen durch die T-NetBox. Zeitgemäß wäre die automatische Weiterleitung an eine E-Mail-Adresse per PDF-/TIF-Anhang.

Fax-Erkennung: An Analog-Anschlüssen könnte beim Fax-Empfang das Problem der fälschlichen Entgegennahme am Telefon wie bei der Service 0700 Box mit einer manuellen "Fax-Weiche" gelöst werden. Hier legt der Angerufene nach der Fax-Annahme innerhalb eines bestimmten Zeitraums einfach wieder auf, das erkannte Fax wird dann zur 0700-Box geleitet und dort gespeichert. Alternativ wäre die nachträgliche Fax-Weiterleitung zur T-NetBox auch durch Eingabe eines Steuerbefehls denkbar.

Anonym: Die T-NetBox bietet leider nicht die Möglichkeit, sich vor unbekannten Anrufern mit unterdrückter Rufnummern-Übermittlung zu schützen. Dies könnte einfach über die Selektive Anrufweiterschaltung Umleitungen durch einen speziellen Listeneintrag (z.B. "000") realisiert werden. Auch eine Erweiterung der Leistungsmerkmale für den Schutz vor ankommenden Rufen Anruferfilter mittels Abweisen von Belästigern (Kick Out) bzw. Abweisen unbekannter Anrufer (ACR) wäre angebracht, damit die Unerwünschten zur T-NetBox umgeleitet werden können und eine aussagekräftige Ansage zu hören bekommen.

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Preise - Grundbeträge und Nutzungskosten

Monatlich Empfang Rückruf Benachrichtigung Fax-Ausdruck Versand Profi-Ansage

Die T-Com berechnet für die T-NetBox folgende Grundbeträge und Nutzungskosten.

Seit dem 01.04.2007 kann (laut geänderter Leistungsbeschreibung/Preisliste) für die Einfach-Box keine neue Family-Box mehr eingerichtet werden, es wird auch keine neue T-NetBox mit Unified Messaging (auch nicht als Professional) mehr eingerichtet. Nur Bestandskunden dieser Erweiterungen können sie weiterhin nutzen.

Monatlich - Varianten, Family-Box, Fax-Funktion

Anschlüsse Bereits enthalten ist die Nutzung der T-NetBox als Einfach-Variante im Monatspreis bei allen aktuell erhältlichen T-Net und T-ISDN Anschlussvarianten und Paketen. Dies gilt ebenso bei vorhandenen "Call..."-Anschlüssen (inkl. Call Plus) und Alt-Anschlüssen mit integriertem Spezialtarif (100, 300, xxl sunday, enjoy), sowie beim T-Net Standardanschluss mit zusätzlich gebuchtem Komfortpaket und beim T-ISDN Komfortanschluss.

Nicht inklusive ist die T-NetBox nur bei den alten Standard-Anschlüssen (bis 2005 eingerichtet).

Bei analogen T-Net Anschlüssen kann auf der einzigen vorhandenen Rufnummer auch nur 1 T-NetBox eingerichtet werden. Die einfache Basisvariante kann hier durch die erweiterte T-NetBox mit Unified Messaging (auch als Professional) ersetzt werden.

Bei T-ISDN kann auf jeder der vorhandenen Rufnummern (MSN) eine selbstständige T-NetBox unabhängig von anderen genutzt werden, da bei ISDN jede MSN wie ein eigenständiger Anschluss angesehen wird. Dabei kann für jede MSN die einfache Grundversion oder an deren Stelle die erweiterte T-NetBox mit Unified Messaging (auch als Professional) gewählt werden.

T-NetBox - Monatliche Preise / TeleFAQ.de © 01.04.2007 Druck-Info
  T-NetBox
(Einfach)
T-NetBox mit
Unified Messaging
T-NetBox mit
Unified Messaging
Professional
Einrichtung einmalig kostenlos [5,12] [5,12]
Monatspreis (Euro) inkl.*
Anzahl
jede
weitere
statt
Einfach
als
weitere
statt
Einfach
als
weitere
T-Net
Analog-Anschluss
1 / 3,03 / 8,16 /
T-ISDN
Mehrgeräteanschluss
1 2,10 3,03 5,12 8,16 10,25
T-ISDN
Anlagenanschluss

als Basisanschluss
5 2,10 3,03 5,12 8,16 10,25
T-ISDN
Anlagenanschluss

als Primärmultiplex
60 2,10 3,03 5,12 8,16 10,25
Family-Box (max. 9) [1] [0,53] nicht möglich nicht möglich
Fax-Funktion je Box + 1,05 inkl. inkl.
* nicht inkl. bei alten Standard-Anschl. (bis 2005 eingerichtet), aber bei Komfort
[Primärmultiplexanschluss seit 24.07.2006 nur noch von T-Systems erhältlich]
[Family-Box und T-NetBox mit Unified Messaging nicht mehr neu erhältlich]

Wird statt einer im Anschlusspreis enthaltenen T-NetBox (Einfach-Version) eine T-NetBox mit Unified Messaging (oder Professional) eingerichtet, wird die nicht genutzte Einfach-Box angerechnet (um 2,09 Euro niedrigerer Upgrade-Preis). Berücksichtigt man noch die in der erweiterten Box bereits enthaltene Fax-Funktion, beträgt der Aufpreis 1,98 Euro.

Bei T-ISDN werden die auf weiteren Rufnummern zusätzlich eingerichteten T-NetBoxen berechnet, wenn die Anzahl der im Anschlusspreis bereits enthaltenen T-NetBoxen überschritten wird. Bei T-ISDN ist 1 T-NetBox (Einfach) je Mehrgeräteanschluss enthalten, nicht je MSN. Die gemeinsame Nutzung einer einzigen T-NetBox mit mehreren gesondert registrierten eigenen MSN (Multi-Numbering) ist ohne Zusatzkosten möglich.

Beim ISDN-Anlagenanschluss muss das Leistungsmerkmal Anrufweiterschaltung nebenstellenindividuell Umleitungen (CDPR) zur Nutzung der T-NetBox verfügbar sein, auch die Telefonanlage muss die Funktion Call Deflection Partial Rerouting unterstützen.

Bei jeder T-NetBox als Einfach-Variante kann zusätzlich zur eigentlichen Haupt-Box eine Family-Box kostenlos eingerichtet werden. Die Fax-Funktion (nur Empfang) wird für jede Haupt-Box und (nur bei Bedarf) für jede Family-Box einzeln eingerichtet, der zusätzliche Monatspreis fällt je Fax-Funktion an.

Eine (weitere) T-NetBox ist, wie auch weitere Family-Boxen und die zusätzliche Fax-Funktion, zwar ohne Kündigungsfrist jederzeit löschbar, es wird aber ab dem Einrichtungstag für jeden angefangenen Monat jeweils ein voller Monatspreis berechnet. Einmalige Einrichtungskosten werden für Family-Boxen und Fax-Funktion nicht berechnet. Durch den eigentlichen Eingang von Nachrichten oder Faxen und deren Speicherung entstehen keine weiteren Kosten.

Empfang - Eingehende Anrufe und Abfrage

Die Umleitung der ankommenden Rufe zur T-NetBox (Anrufweiterschaltung zu 0800), sowie deren Entgegennahme und die Speicherung von Nachrichten ist für den Inhaber kostenlos. Der Anrufer zahlt, wie bei einer Weiterleitung üblich, nur seine Verbindung zur selbst gewählten Rufnummer.

Die Kosten für den Zugang zur eigenen T-NetBox für deren Abfrage, Konfiguration und Fernabfrage sind abhängig vom Standort und der genutzten Einwahlnummer. Dabei ist die Anwahl zur Abfrage der Nachrichten kostenlos vom eigenen Anschluss und vom zusätzlich registierten Handy.

Rückruf - Anrufer mit übermittelter Rufnummer

Bei Nutzung der Rückruf-Funktion werden die von der T-NetBox hergestellten Verbindungen so berechnet, als wären sie vom zugeordneten Festnetz-Anschluss aus selbst gewählt worden, dabei werden auch die vorhandenen Spezialtarife berücksichtigt (mit XXL gratis). Die angefallenen Kosten werden immer der Stamm-Rufnummer angerechnet, unter der die T-NetBox eingerichtet wurde. Auch bei einer Fernabfrage über einen fremden Anschluss oder übers Handy gilt für einen Rückruf zum ursprünglichen Anrufer immer der eigene Festnetz-Tarif.

Für den Rückruf wird eine Verbindung der T-Com hergestellt ("T-Net-Call"). Call-by-Call ist hier nicht möglich, eine vorhandene Pre-Selection wird ignoriert.

Benachrichtigung - Neu-Eingang

Die Preise für die Nutzung der Benachrichtigungsfunktion zur Meldung neu eingegangener Nachrichten sind abhängig vom eingestellten Ziel, gleiches gilt auch für den Fax-Ausdruck.

T-NetBox - Preise für Benachrichtigung und Fax-Ausdruck / TeleFAQ.de © 15.03.2007 Druck-Info
Art Ziel der Benachrichtigung oder des Fax-Ausdrucks Preis jeweils
Anruf
+
Fax-
Aus-
druck
Registrierte Rufnummern (Multi-Numbering)
- Stamm-Rufnummer, unter der die T-NetBox eingerichtet wurde (eigener Anschluss)
- Handynummer, die bei der Hotline angemeldet wurde (beliebiges Mobilfunk-Netz)
- weitere MSN des eigenen ISDN-Anschlusses, die bei der Hotline angemeldet sind
kostenlos
Übrige Rufnummern
- fremde Anschlüsse
- beim Mobilfunk alle anderen Handynummern ohne Anmeldung
- bei ISDN die weiteren eigenen MSN ohne Anmeldung
Telefon-Kosten
und Spezialtarife
wie vom eigenen
Anschluss aus
SMS Mobilfunk zu T-Mobile D1 (portierte Rufnummern problematisch) kostenlos
Mobilfunk andere Netze (Vodafone D2, E-Plus, o2 und weitere) - derzeit nicht möglich (19,0 Cent)
Festnetz nur Inland (SMS im Festnetz über SMS-Zentrum der T-Com)
- derzeit evtl. nur zur Stamm-Rufnummer der T-NetBox möglich
(6,0 Cent)
kostenlos
MWI Anzeige am Gerät durch Signalisierung neuer Nachrichten (bei ISDN über D-Kanal) kostenlos

Problematisch ist die SMS-Benachrichtigung zu Rufnummern, die durch Portierung aus anderen Mobilfunknetzen übernommen wurden.

Für Benachrichtigungsanrufe zu nicht registrierten Rufnummern entstehen keine Kosten, wenn nach der Entgegennahme nicht die geforderte Legitimation durch PIN-Eingabe erfolgt.

Fax-Ausdruck - Weitersenden

Die Preise für das Weiterleiten empfangener Dokumente bei eingerichteter Fax-Funktion sind wie bei einem Benachrichtigungsanruf abhängig vom erreichten Ziel. Dabei ist der Fax-Ausdruck kostenlos zum eigenen Anschluss und zu den zusätzlich registrierten Rufnummern.

Versand - Unified Messaging

Nur bei der erweiterten T-NetBox mit Unified Messaging ist der Versand von Sprachmitteilungen, Faxen, E-Mails und SMS zu folgenden Preisen möglich.

T-NetBox mit Unified Messaging - Preise für Versand von Nachrichten / TeleFAQ.de © 01.01.2007 Druck-Info
als Ziel des Versands (gilt nicht für Benachrichtigung und Fax-Ausdruck) Preis jeweils
Anruf
+
Fax
Alle Rufnummern (telefonische Verbindungen zum Festnetz und Mobilfunk)
- Versand eigener Sprachmitteilungen (wird dem Empfänger vorgelesen)
- Versand eigener Faxe (und Fax-Abruf)
- Weiterleitung empfangener E-Mails als Fax
Telefon-Kosten
und Spezialtarife
wie vom eigenen
Anschluss aus
E-Mail Alle Adressen
- Versand eigener E-Mails und Weiterleitung empfangener E-Mails
- Weiterleitung empfangener Sprachnachrichten und Faxe als E-Mail-Anhang
- Telefonische Sprachantwort als E-Mail-Anhang
kostenlos
SMS Alle Netze - innerhalb eines Monats die ersten 10
+ weitere an Mobilfunk (alle Netze)
+ weitere an Festnetz im Inland (SMS im Festnetz über Zentrum der T-Com)
kostenlos
+ 12,4 Cent
+ 8,2 Cent

Bei einem Fax-Abruf wird die von der T-NetBox hergestellte Verbindung zum externen Anschluss wie bei einem Fax-Versand berechnet. Für einen Rückruf, eine Benachrichtigung und den Fax-Ausdruck gelten die dort angegebenen Preise.

Profi-Ansage - Alternative Begrüßung

Eine zusätzlich mögliche Profi-Ansage wird jeweils einmalig bei Erstellung und Einrichtung berechnet (01.01.2007).

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Umweltschutz mit Telekom ;-)

Öko? Logisch! - Umweltfreundlich und sozial in die Zukunft... (ein Schmankerl)

Durchaus ernst gemeint und innovativ begann das 21. Jahrhundert mit Müllvermeidung, "Umweltschutz mit T-NetBox" wurde kurze Zeit später verkündet.

Telekom-Business-Katalog

"Dieser virtuelle Anrufbeantworter und -manager im Netz muss erst gar nicht materialaufwendig hergestellt und transportiert werden. Dementsprechend entfällt auch eine spätere Entsorgung."

Telekom-Geschäftsbericht (2001)

"Innovation und Umweltschutz am Beispiel T-NetBox.

Technische Innovation und Umweltschutz gehören bei der Deutschen Telekom eng zusammen. Dies verdeutlicht im Besonderen die T-NetBox, der virtuelle Anrufmanager im Netz. Obwohl das Leistungsspektrum weit über das eines herkömmlichen Anrufbeantworters hinausgeht, schneidet die T-NetBox im ökologischen Vergleich zu diesem deutlich besser ab. In einer Studie hat das unabhängige Öko-Institut Freiburg ermittelt, dass selbst unter Annahme eines ungünstigen Auslastungsgrades die T-NetBox für Herstellung und Betrieb etwa 27-mal weniger Energie benötigt und etwa 66-mal weniger Abfälle erzeugt als ein moderner Anrufbeantworter. Steigende Nutzerzahlen der T-NetBox erhöhen dieses Einsparpotenzial weiter. Derzeit werden über 1,5 Millionen T-NetBoxen genutzt.

Diese Fakten waren das wesentliche Kriterium dafür, dass die T-NetBox als EcoTopTen-Produkt in die gleichnamige Kampagne des Öko-Instituts Freiburg aufgenommen wurde. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Großprojekt hat das Ziel, innovative, qualitativ hochwertige, bezahlbare und selbstverständlich ökologische Produkte stärker im Massenmarkt zu platzieren. EcoTopTen ist die bisher größte bundesweite produktübergreifende Kampagne für Endverbraucher und ist zunächst für eine Laufzeit von fünf Jahren konzipiert. In zwei Jahren wird sie zu einer EU-weiten Kampagne ausgedehnt.

Die T-NetBox wurde im Zuge der erstmaligen Verleihung des «Preises für Nachhaltige Produkte» der Stiftung Zukunftserbe durch die Jury lobend erwähnt. Der Preis in dieser Form ist in Deutschland einzigartig. Er wird nur für Produkte verliehen, die ökologische Kriterien mit hoher Qualität und Kundennutzen verbinden, zu einem angemessenen Preis angeboten werden und zugleich soziale Aspekte berücksichtigen."

Wer jetzt die T-NetBox nicht nutzt...

Menü - Übersicht der Gliederung aller Menüpunkte

Menü - Neu (noch provisorisch)
SprachBox - umgestellt ab Mitte 2008

Seit Juli 2008 richtet die Telekom an neuen und geänderten Anschlüssen die SprachBox mit geänderter Menü-Führung ein, bei älteren Anschlüssen soll die Umstellung automatisch bis Ende 2008 erfolgen (inzwischen ist von Mitte 2009 die Rede).

Solange sich die Box noch mit "Hier ist Ihre T-NetBox..." meldet, gilt das alte Menü der T-NetBox.

Mit dem neuen Menüpunkt 4 direkt im Hauptmenü kann man die Box jetzt einfacher aus- und einschalten. Die Bedingungen der Rufannahme (SOFORT, bei BESETZT und/oder VERZÖGERT) und die Wartezeit (5 bis 60 Sekunden) können im Menüpunkt 32 gesondert voreingestellt und geändert werden. Auch einige weitere Befehle wurden in andere Untermenüs verschoben.

SprachBox - Menü (ab Mitte 2008) / TeleFAQ.de © 01.07.2008 Druck-Info
0 Hauptmenü Einwahl vom eigenen Anschluss: 0800 330 2424
1 Nachrichten abfragen - neue und bereits abgefragte
1 Wiederholen - aktuelle Nachricht nochmal von vorne abspielen
2 Pause ein / aus - für max. 30 Sek. unterbrechen (weiter mit 2)
3 Nächste - zum Anfang einer weiteren Nachricht vorspringen
7 Rückruf - wenn Rufnr. des Anrufers übermittelt (beenden mit #)
9 Löschen - nur die aktuelle mit * bestätigen (Abbruch mit #)
99 Alle löschen - nur bereits abgefragte mit * bestätigen (oder #)
* Fax-Ausdruck - aktuelle Fax-Nachricht an Rufnummer senden
3 Einstellungen ändern
1 Begrüßung der Anrufer - die aktuelle Betriebsart wird angesagt
1 Begrüßungstext - im Anrufbeantworterbetrieb
1 Persönlichen Begrüßungstext aufsprechen
2 Standard-Begrüßungstext aktivieren (Voreinstellung)
2 Name aufsprechen (ersetzt Rufnr. bei Standard-Begrüßung)
# Ansagetext aufsprechen - im reinen Ansagebetrieb
2 Rufannahme und Wartezeit - auch möglich über 0800 330 9798
1 SOFORT oder VERZÖGERT - dann * oder 05 - 60 Sekunden
2 BESETZT
3 BESETZT und VERZÖGERT - dann Eingabe 05 - 60 Sekunden
4 SOFORT zu anderem Anschluss - mit Eingabe Zielnummer
3 Benachrichtigung einstellen - auch SMS und Anruf kombinierbar
1 SMS ins Festnetz oder zum Handy (T-Mobile oder registrierte)
2 Anruf zu beliebigem Anschluss oder Handy + Zeitraum
3 Aufleger auch melden aus / ein (wenn Rufnr. übermittelt)
4 Weitere Funktionen anpassen
1 Geheimzahl konfigurieren (für Anschluss und Fernabfrage)
1 PIN einrichten oder ändern (4 bis 10 Ziffern)
2 PIN-Abfrage ein / aus (am eigenen Anschluss)
2 Menü-Sprache wechseln (Ansagen in der Box)
1 Englisch / Deutsch
3 Fax-Funktion (Empfang und Speicherung)
* Einrichten / Kündigen (zusätzliche Monatskosten)
4 Betriebsart wechseln (aktueller Status wird angesagt)
* Ansagebetrieb / Anrufbeantworterbetrieb
6 Weitere Rufnummern zuordnen (Multi-Numbering)
1 Hinzufügen
2 Auflisten
3 Löschen
9 SprachBox kündigen (vorher Box ausschalten)
* Löschen bestätigen (oder Abbruch mit #)
4 Box aus / ein Empfangsbereitschaft de-/aktivieren (Anrufweiterleitung)
5 Hilfetexte Jederzeit ausführliche Ansage zum aktuellen Menüpunkt
#5 Hotline In der Box zum Mitarbeiter der 0800 330 4747 verbinden
8 Infoservice Aktuelle Hinweisansagen zu Neuerungen der SprachBox
Fernabfrage: Eigene Rufnr. * oder 0180 5 066 033 wenn Box aus

Alle übrigen Beschreibungen auf dieser Seite beziehen sich noch auf die alte T-NetBox, die Anpassung an die geänderte Bedienung und Konfiguration der neuen SprachBox erfolgt demnächst...

Menü - Alt
T-NetBox - eingerichtet vor Mitte 2008

Die unterstrichenen Befehle führen jeweils zur ausführlichen Beschreibung der Funktion.

T-NetBox - Befehle zur Steuerung und Bedienung (vor Mitte 2008) / TeleFAQ.de © 01.01.2007 Druck-Info
 0  HAUPTMENÜ - Einwahl 0800 330 2424 - Fernabfrage Eigene Rufnr. * oder 0180 5 066 033 (Box aus)
   1  Nachrichten abfragen (neue und bereits abgefragte)
     1  Wiederholen - aktuelle Nachricht nochmal von vorne abspielen
    2 Pause ein/aus - aktuelle Nachricht max. 30 Sek. unterbrechen, weiter mit 2
    3 Nächste - Sprung zum Anfang der nächsten Nachricht
    7 Rückruf - wenn vom Anschluss des Anrufers eine Rufnummer übermittelt wurde (beenden mit #)
    9 Löschen - nur aktuelle Nachricht löschen, nach Aufforderung mit * bestätigen (oder Abbruch mit #)
    99 Alle löschen - bereits abgefragte Nachrichten löschen, nach Aufforderung mit * bestätigen (oder #)
Fax   * Fax-Ausdruck - aktuelle Fax-Nachricht an Rufnummer senden (nur bei eingerichteter Fax-Funktion)
UM 2 E-Mails abfragen (nur bei der T-NetBox mit Unified Messaging)
  3 Einstellungen ändern
   1  Begrüßungstext einstellen
  1 Boxnamen aufsprechen (ersetzt im Standard-Begrüßungstext die Ansage der eigenen Rufnr.)
  2 Standard-Begrüßungstext auswählen (xx = Ansage der eigenen Rufnr. bzw. des Boxnamens)
   1  Ausführlich (Frau: "Guten Tag, Sie sind verbunden mit der T-NetBox von xx. Nach dem Ton...")
  2 Kurz modern (Frau: "Hallo, hier ist die T-NetBox von xx. Bitte sprechen Sie Ihre Nachricht...")
  3 Deutsch+Englisch (Frau+Frau: "Vielen Dank für den Anruf zur T-NetBox (+engl.)... xx. Bitte...")
  4 Deutsch+Türkisch (Frau+Mann: "Vielen Dank für den Anruf zur T-NetBox (+türk.)... xx. Bitte...")
  7 Privates Umfeld (Frau: "Hallo, hier ist xx - leider nicht persönlich, aber die T-NetBox. Es gibt...")
  8 Privates Umfeld (Mann:"Hallo, hier ist xx - leider nicht persönlich, aber die T-NetBox. Es gibt...")
  3 Persönlichen Begrüßungstext aufsprechen (ersetzt Standard-Begrüßungstext u. Boxname/Rufnr.)
  4 Ansagetext aufsprechen (nur für reinen Ansagebetrieb, das Umschalten erfolgt separat mit 321)
  2 Grundeinstellungen und Status-Abfragen
  1 Betriebsart wechseln (umschalten zwischen Anrufbeantworterbetrieb u. reinem Ansagebetrieb)
  2 Menü-Sprache auswählen (Text und Länge der Ansagen bei der Menü-Führung in der T-NetBox)
  1 Deutsch lang (ausführliche Standard-Version)
  2 Deutsch kurz (für geübte Nutzer)
  3 Englisch (Achtung: Menü-Sprache betrifft auch Sprache der Standard-Begrüßungstexte 1/2/7/8)
  4 Türkisch  (Achtung: Menü-Sprache betrifft auch Sprache der Standard-Begrüßungstexte 1/2/7/8)
Fax 3 Standard-Faxnummer einstellen (Ziel-Vorgabe für man. Fax-Ausdruck bei eingericht. Fax-Funktion)
UM 4 Standard-Vorlesesprache einstellen (deut./engl. für E-Mails, nur T-NetBox mit Unified Messaging)
  6 Box-Status (aktuelle Einstellungen ansagen: Betriebsart, Anzahl Nachrichten, Benachrichtigungs-Art)
  7 Box ein-/ausschalten (Bereitschaft nur für Stamm-Rufnr. de-/aktivierbar, nicht für Multi-Numbering)
  1 VERZÖGERT (20 Sek.) und bei BESETZT vom Festnetz-Anschluss zur T-NetBox leiten
  2 SOFORT alle Anrufer vom Festnetz-Anschluss zur T-NetBox weiterleiten
  3 AUSSCHALTEN - keine Weiterleitung von Anrufern vom Festnetz-Anschluss zur T-NetBox
  6 nur VERZÖGERT (nach 20 Sek.) vom Festnetz-Anschluss zur T-NetBox weiterleiten
  7 nur bei BESETZT vom Festnetz-Anschluss zur T-NetBox weiterleiten
Einf. 9 T-NetBox kündigen (vor dem vollständigen Löschen auch die Bereitschaft der Box ausschalten!)
  3 Benachrichtigung einstellen
  1 Anruf zum eigenen Festnetz-Anschluss (bei ISDN nur zur Stamm-MSN der T-NetBox)
  2 Anruf zu beliebigem Anschluss oder Handy (bei ISDN auch zu den weiteren MSN des Anschl.)
  3 SMS zum Handy T-Mobile D1 oder ins Festnetz (auch kombinierbar mit Anruf)
  4 Geheimzahl konfigurieren
  1 PIN einrichten oder ändern (4 bis 10 Ziffern, max. 2 aufeinanderfolgende oder gleiche hintereinander)
  2 PIN-Abfrage ein-/ausschalten (für Zugang vom eigenen Anschluss aus)
  6 Benachrichtigung auch über Anrufer ohne hinterlassene Nachricht (wenn Rufnummer übermittelt)
Einf. 4 Weitere Leistungsmerkmale (nur bei Einfach-Box, nicht bei der T-NetBox mit Unified Messaging)
  1 Fax-Funktion einrichten / kündigen
  2 Family-Box einrichten / kündigen (nur von der Haupt-Box aus)
  5 HILFE - Jederzeit ausführliche Hilfetexte zum aktuellen Menüpunkt / zur HOTLINE mit #5 (0800 330 4747)
Fam 6 Nachrichten senden innerhalb der Family-Box (nur bei eingerichteter Family-Box)
  8 T-NetBox Infoservice - Aktuelle Infos und Hinweise zu Neuerungen abhören

Der Abschnitt Zugang bietet Infos für die Einwahl in die T-NetBox zur Abfrage und Konfiguration.

3

Konfiguration

3 a

Einrichtung und Kündigung

Manuell Automatisch Aufdringlich Kündigung

Die T-NetBox ist nur an Anschlüssen der T-Com nutzbar, nach einem Komplettwechsel zu einem anderen Anbieter (Teilnehmer-Netzbetreiber, TNB) ist dies nicht mehr möglich. Bei einer am T-Com-Anschluss vorhandenen Pre-Selection auf einen anderen Anbieter (Verbindungs-Netzbetreiber, VNB) kann die T-NetBox unverändert genutzt werden, die Voreinstellung wird genauso wie eine Call-by-Call-Vorwahl bei Anwahl der T-NetBox-Rufnummer ignoriert.

Manuell - Einrichtung erstmalig

Um die T-NetBox nutzen zu können, muss sie zunächst einmalig vom eigenen Anschluss aus eingerichtet werden. Die T-NetBox gehört immer zu der Rufnummer, von der aus sie eingerichtet wurde. Dies ist dann die Stamm-Rufnummer dieser T-NetBox.

Bei ISDN-Anschlüssen kann für jede der vorhandenen Rufnummern (MSN) eine eigene unabhängige T-NetBox eingerichtet werden. Eine T-NetBox ist immer der MSN zugeordnet, die bei der Anwahl und der manuellen Einrichtung als Sende-MSN Dies & Das (abgehende MSN) benutzt wurde. Diese MSN ist dann die Stamm-Rufnummer der jeweiligen T-NetBox. Die Einrichtung sollte nicht mit einer MSN vorgenommen werden, die nur für das Faxen verwendet wird. Ausführliche Hinweise zu den Nutzungsmöglichkeiten verschiedener MSN (Multi-Numbering) im Abschnitt Rufnummern.

Zur manuellen Einrichtung wählt man am eigenen Festnetz-Anschluss die
Telefon-Nummer 0800 330 24 24 (kostenlos)
und wird dann von der T-NetBox mit Ansagen durch die Bedienung geführt.

Die Steuerung der T-NetBox geschieht nach der Einwahl per Tastendruck mittels MFV Dies & Das (Tonwahl-Befehle).

Zunächst wird die Festlegung einer Geheimzahl (PIN) angeboten, diese kann auch später noch eingerichtet bzw. geändert werden.

Nun kann noch der Boxname (Vorname, Nachname) und ein Persönlicher Begrüßungstext für die Anrufer aufgesprochen werden. Die Ansagen können auch später eingerichtet werden und sind jederzeit änderbar.

Es sollte bei der Einrichtung unbedingt ein Boxname (im Dialog "Vor- und Nachname" genannt) aufgesprochen werden, da es sonst zu einem Fehlverhalten der T-NetBox kommen kann. Durch die scheinbar nicht abgeschlossene Einrichtungsprozedur gelangt man dann evtl. bei jeder Einwahl zur Nachrichten-Abfrage immer wieder in den Einrichtungsdialog. Passiert dies bei Benachrichtigungsanrufen durch die T-NetBox, sollte man den Dialog mit 0 (Null) unterbrechen, anschließend sollte dies nicht mehr geschehen.

Die T-NetBox ist nun als Anrufbeantworter eingerichtet. Für die Erreichbarkeit durch die Anrufer wird noch die gewünschte Variante der Bereitschaft für den Nachrichtenempfang eingestellt (Ein-/Ausschalten). Zur automatischen Information durch die T-NetBox ist noch die Benachrichtigung über neu eingegangene Nachrichten zu konfigurieren.

Die eigenhändige Einrichtung ist nur bei der T-NetBox als Einfach-Variante möglich, die erweiterte T-NetBox mit Unified Messaging kann nur durch die Hotline bereitgestellt werden.

Automatisch - Einrichtung bei Neu-Anschlüssen

Bei der Einrichtung von Neu-Anschlüssen (T-Net oder T-ISDN) oder nach einem Tarifwechsel (etwa zu einem DSL-Paket) wird üblicherweise auch eine T-NetBox automatisch mit eingerichtet und aktiviert, wenn sie in der gewählten Anschluss-Variante enthalten ist. Das gilt meist auch bei einem Varianten-Wechsel (beispielsweise von T-Net Standard zu Call Plus/T-Net), teilweise auch bei sonstigen Änderungen am Anschluss (Spezialtarife, Leistungsmerkmale). Dies geschieht auch dann, wenn die T-NetBox bereits früher schon einmal eingerichtet und anschließend durch Kündigung wieder gelöscht wurde.

Bei ISDN erfolgt diese selbsttätige Einrichtung auf der Haupt-MSN des Anschlusses (Anschlussrufnummer), dies ist dann auch die Stamm-Rufnummer dieser T-NetBox.

Die T-NetBox ruft dann ungefähr nach 1 Woche beim Anschluss an und fordert wie bei der manuellen Einrichtung zur Festlegung von PIN, Boxnamen und Begrüßungstext auf. [Seit November 2006 ist bei der erstmaligen Einrichtung einer T-NetBox die Festlegung einer PIN nicht mehr zwingend erforderlich, eventuell unterbleiben seitdem auch diese aufdringlichen Einrichtungsanrufe]. Auch ohne Reaktion des Anschluss-Inhabers ist die T-NetBox bereits automatisch eingeschaltet durch die Aktivierung der Bereitschaft (Anrufweiterschaltung VERZÖGERT und BESETZT). Die Benachrichtigung über neu eingegangene Nachrichten ist eingerichtet zum eigenen Anschluss und auf täglich 09-21 Uhr (früher 18-22 Uhr) voreingestellt. Diese Einstellungen sollten nachfolgend überprüft werden, sie können später jederzeit individuell geändert werden.

Aufdringlich - Einrichtung nach Anschluss-Änderung

Nach Anschluss-Neueinrichtung oder Wechsel der Variante wird automatisch die T-NetBox aktiviert, wenn sie in der entsprechenden Anschluss-Variante enthalten ist (seit dem 01.09.2005 ist sie auch bei Call Plus/T-Net inklusive). Auch die bloße Zubuchung optionaler Spezialtarife (z.B. CountrySelect) oder sonstige Änderungen bei Leistungsmerkmalen des Anschlusses können die Aktivierung bewirken. Dies geschieht auch dann, wenn die T-NetBox bereits früher schon einmal eingerichtet und anschließend wieder gelöscht (gekündigt) wurde.

Die Box ruft dann teils tagelang und mehrmals am Tag am zugehörigen Anschluss an und fordert die Festlegung der Geheimzahl (PIN) zur endgültigen Einrichtung der T-NetBox. [Seit November 2006 ist bei der erstmaligen Einrichtung einer T-NetBox die Festlegung einer PIN nicht mehr zwingend erforderlich, eventuell unterbleiben seitdem auch diese aufdringlichen Einrichtungsanrufe]. Problematisch ist hier insbesondere, dass auch ohne Reaktion des Anschluss-Inhabers bereits die Anrufweiterschaltung Umleitungen (VERZÖGERT und BESETZT) zur T-NetBox aktiviert ist. So werden Anrufer, die nicht vor Ablauf der Verzögerungszeit am Anschluss angenommen wurden, ungewollt zur T-NetBox weitergeleitet. Der Angerufene weiß hier häufig gar nicht, dass Anrufer ihm eine Nachricht hinterlassen haben.

Um den Spuk zu beenden, sollte man nach Aufforderung oder eigener Einwahl (0800 330 24 24) zunächst eine PIN angeben (4 bis 10 Ziffern, maximal 2 aufeinanderfolgende oder gleiche hintereinander). Anschließend kann man dann die Weiterleitungen im Menü der T-NetBox ausschalten (über 3-2-7 mit Auswahl 3), oder manuell die entsprechenen Anrufweiterschaltungen deaktivieren. Die T-NetBox kann nun in diesem ungenutzten Zustand belassen werden, da sie bereits im Anschlusspreis enthalten ist entstehen keine weiteren Kosten. Sie kann aber auch im Menü durch Kündigung (3-2-9) jederzeit vollständig gelöscht werden, später kann sie auch wieder manuell neu eingerichtet werden.

Damit durch künftige Änderungen am Anschluss die Aktivierungsanrufe nicht erneut ausgelöst werden, sollte man nach der PIN-Festlegung die T-NetBox nicht kündigen. Nach dem Ausschalten der Anrufweiterschaltungen schlummert die eingerichtete Box dann ungelöscht ganz friedlich in der Vermittlungsstelle.

Bei weiteren Problemen sollte man sich an die Hotline der T-NetBox wenden, die Mitarbeiter können die Löschung auch direkt durchführen (anschließend sollte die Deaktivierung der Anrufweiterschaltungen überprüft werden).

Kündigung - vollständiges Löschen der T-NetBox

Die T-NetBox als Einfach-Variante kann jederzeit ohne Kündigungsfrist eigenhändig gelöscht werden.

329... T-NetBox löschen (Kündigung)
... *  - Bestätigung (oder Abbruch mit #)

Nach Bestätigung mit der PIN werden alle gespeicherten Nachrichten und sämtliche eventuell vorhandenen Family-Boxen gelöscht.

Ausschalten

Vor dem vollständigen Löschen unbedingt die Bereitschaft deaktivieren, sonst werden künftige Anrufer möglicherweise weiterhin zur nicht mehr existierenden T-NetBox weitergeleitet und hören nur noch eine Hinweisansage ("Für diesen Anschluss ist keine T-NetBox geschaltet" bzw. "Für die von Ihnen gewählte Nummer existiert zur Zeit keine SprachBox"). Nach der Kündigung sollte die tatsächliche Deaktivierung der Anrufweiterschaltungen Umleitungen (SOFORT, VERZÖGERT, BESETZT) überprüft werden.

Bei zusätzlich registrierten Rufnummern (Handy) und weiteren MSN bei ISDN (Multi-Numbering) muss man die ursprünglich selbst eingerichteten Anrufweiterschaltungen auch wieder gesondert ausschalten.

Die erweiterte T-NetBox mit Unified Messaging kann nur durch die Hotline wieder entfernt werden.

3 b

PIN - Geheimzahl einstellen

Konfigurieren Festlegen Abfrage Sicherheit Sperre

Die Persönliche Identifikations-Nummer (PIN) schützt beim Zugang zur T-NetBox die Abfrage gespeicherter Nachrichten und die Konfiguration der Einstellungen vor unberechtigten Zugriffen. Eine Eingabe der Geheimzahl ist erforderlich bei Einrichtung bestimmter Zusatzleistungen und bei Einwahl von fremden Anschlüssen zur Fernabfrage. Auch bei einer telefonischen Benachrichtigung durch die T-NetBox ist nach Annahme des Anrufs die Legitimation notwendig. Für den vereinfachten Zugang vom eigenen Anschluss und von weiteren registrierten Rufnummern (MSN, Handy) kann die PIN-Abfrage auch deaktiviert sein.

Seit Einführung der neuen Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung Umleitungen per Telefon im November 2006 gibt es eine einheitliche und gemeinsame PIN (E-PIN) für die T-NetBox und weitere Dienste der T-Com. Bei der erstmaligen Einrichtung einer T-NetBox ist die Festlegung einer PIN nun nicht mehr zwingend erforderlich, der Zugang ist dann ohne eine PIN-Abfrage nur vom eigenen Anschluss aus möglich. Bei einer bereits früher eingerichteten T-NetBox ist die Abfrage der festgelegten PIN standardmäßig aktiviert, kann aber jederzeit ausgeschaltet werden.

Konfigurieren der PIN

Eine PIN muss unbedingt eingerichtet sein, wenn die PIN-Abfrage eingeschaltet ist, da sonst kein eigener Zugang in die T-NetBox mehr möglich ist.

34... Geheimzahl konfigurieren
...1 - PIN einrichten oder ändern mit nachfolgendem Festlegen der neuen PIN
...2 - PIN-Abfrage ein-/ausschalten für den Zugang vom eigenen Anschluss aus

Die Abfrage einer PIN beim Zugang vom eigenen Anschluss ist nach Neu-Einrichtung einer T-NetBox standardmäßig ausgeschaltet, bei einer erstmaligen Einrichtung vor November 2006 wurde als Voreinstellung die PIN-Abfrage dagegen noch eingeschaltet.

Festlegen - PIN einrichten oder ändern

Die PIN muss bei der erstmaligen Einrichtung und beim späteren Ändern den folgenden Kriterien entsprechen.

Gelegentlich gibt/gab es Probleme mit der PIN, wenn diese eine 0 enthält. Vorsorglich sollte man eine (neue) PIN ohne 0 festlegen. Bei Problemen wendet man sich an die Hotline.

Nach Auswahl des Menüpunktes zum Konfigurieren der Geheimzahl erfolgt direkt die Festlegung der neuen PIN, die Angabe einer bisherigen PIN wird nicht gefordert.

  1. Neue PIN * und nochmal
  2. Neue PIN * und abschließend
  3.  *  zur Bestätigung eingeben

Die Wiederholung der PIN-Eingabe soll vor unbemerkten Vertippern schützen, die eingegebene Geheimzahl wird vor der abschließenden Bestätigung nicht nochmal vorgelesen. Eine Änderung der PIN ist hier später jederzeit möglich.

Einige Geräte/Telefone speichern auch MFV-Befehle im Wahlwiederholspeicher. Nachdem die PIN eingegeben wurde (auch nach Einwahl in die T-NetBox), sollte man diesen gegebenenfalls löschen oder mit neuer Eingabe überschreiben, falls Unbefugte Zugang haben.

Abfrage - Zugang ohne PIN

Durch das Ausschalten der PIN-Abfrage kommt man ohne deren Eingabe bei einer Einwahl vom eigenen Anschluss aus direkt ins Hauptmenü, dies gilt dann auch beim Zugang über ein zusätzlich registriertes Handy und über die weiteren angemeldeten MSN bei ISDN (Multi-Numbering). Die bei einigen Einstellungen innerhalb der T-NetBox notwendige PIN-Bestätigung ist davon nicht betroffen, auch bei Benachrichtigungsanrufen ist immer eine Legitimation erforderlich.

Sicherheit - Pin-Abfrage ausgeschaltet

Durch die ausgeschaltete PIN-Abfrage können Unbefugte mit Zugang zum Anschluss oder Handy (Kinder, Gäste, Putzfrau) Nachrichten abfragen oder löschen, kostenpflichtige Rückrufe auslösen, gespeicherte Faxe an beliebige Rufnummern senden und Grundeinstellungen konfigurieren. Insbesondere kann nun auch eine Änderung der PIN vorgenommen werden, da hierbei generell nicht die zusätzliche Eingabe der bisherigen PIN gefordert wird (bitte unbedingt nachbessern, liebe T-Com). Durch die ihm nun bekannte PIN hat der Eindringling künftig von jedem beliebigen Anschluss aus Zugang zur fremden T-NetBox. Wurde neben einer Änderung der Geheimzahl auch die PIN-Abfrage wieder eingeschaltet, hat der eigentliche Inhaber der T-NetBox selbst keinen Zugang mehr, es bleibt hier nur die vollständige Löschung der T-NetBox durch die Hotline.

Bei deaktivierter PIN-Abfrage ist es besonders wichtig darauf zu achten, dass auch tatsächlich eine externe Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle zur T-NetBox eingerichtet wurde (diese ist zur korrekten Funktion der T-NetBox ohnehin erforderlich). Mit einer internen Rufumleitung (etwa bei ISDN über den 2. B-Kanal) wird ein Anrufer sonst ohne Eingabe der PIN direkt in das Hauptmenü der T-NetBox verbunden, wo er dann Nachrichten abfragen und Grundeinstellungen konfigurieren kann (auch PIN ändern).

Sperre - Falsche PIN-Eingabe

Wurde 3 mal eine falsche PIN nach dem Zugang zur T-NetBox bei Abfrage der Geheimzahl eingegeben, greifen folgende Einschränkungen.

Anschluss: Nach Falscheingabe von einem fremden Anschluss aus wird nur dieser Anschluss 24 Stunden lang gesperrt für den Zugang zur T-NetBox.

T-NetBox: Bei Einwahl vom eigenen Anschluss aus wird generell der Zugang zu dieser T-NetBox gesperrt. Beim nächsten Versuch wird automatisch mit der Hotline verbunden, bei vergessener PIN muss der Operator die T-NetBox komplett löschen.

Die PIN für den Zugang zur T-NetBox ist unabhängig von der Netz-PIN Funktionen des Anschlusses, mit der einige Leistungsmerkmale (beispielsweise Wählsperren und Anruferfilter) direkt in der Vermittlungsstelle gesteuert werden.

3 c

Zugang zur eigenen T-NetBox

Für die Abfrage gespeicherter Nachrichten und zur Konfiguration der Einstellungen kann man sich jederzeit vom eigenen Anschluss aus kostenlos in seine T-NetBox einwählen. Dies gilt von der Rufnummer aus, unter der die T-NetBox eingerichtet wurde (Stamm-Rufnummer). Die kostenlose Einwahl gilt nach Registrierung weiterer Rufnummern aber auch für eine Handynummer, und bei ISDN für die zusätzlich über die Hotline angemeldeten MSN (Multi-Numbering).

Bei ISDN ist für die kostenlose Einwahl als Sende-MSN Dies & Das (abgehende MSN) die Stamm-Rufnummer der T-NetBox oder eine der bei der Hotline zusätzlich registrierten MSN zu nutzen.

Zur Fernbedienung ist die Einwahl in die eigene T-NetBox ebenfalls von beliebigen anderen Telefonanschlüssen aus möglich, auch von jedem Handy und aus dem Ausland. Die Steuerung ist nach dem Zugang völlig identisch, es ist die Fernabfrage der Nachrichten und die Fernkonfiguration aller Einstellungen möglich.

Zugang erfolgt über Box ist Kosten Anwahl durch Eingabe anschließend
Eigener Anschluss oder
registriertes Handy oder
registrierte weitere MSN
ein/aus keine 0800 330 24 24 PIN * nach Aufforderung
Fremder Anschluss oder
unregistriertes Handy oder
unregistrierte eigene MSN
ein Telefontarif Eigene Rufnr.  *  Begrüßung unterbrechen und PIN *
aus Sondernr. 0180 5 066 033 Eigene Vorwahl/Rufnummer * und PIN *
Benachrichtigungsanruf
zu beliebigem Anschluss
ein/aus Telefontarif T-NetBox 1 Ansage bestätigen und PIN *
Einwahl - abhängig vom hierbei genutzten Anschluss und der de-/aktivierten Bereitschaft
Eigener Anschluss und registrierte Handynummer bzw. MSN, die
Box ist
ein/aus
0800 330 24 24 (kostenlos)
... nach Aufforderung PIN und * eingeben
Fremder Anschluss, die Anrufweiterschaltung zur eigenen Box ist
... ein ...
Eigene Rufnummer (übliche Telefon-Kosten)
... Begrüßungstext mit * unterbrechen, anschließend PIN und * eingeben
Fremder Anschluss mittels "Off-Call", die eigene Box ist
... aus ...
01805 0 66 0 33 (entsprechende Kosten Vorwahlen) oder
01805 TNETBOX (Vanity = 01805 8638269)
... nach Aufforderung eigene Rufnummer mit Vorwahl und *, dann PIN und * eingeben

Durch Annahme eines Anrufs von der T-NetBox zur Benachrichtigung über neue Nachrichten erhält man nach PIN-Eingabe ebenfalls Zugang zur Abfrage und Konfiguration.

Nach erfolgter Einwahl wird man begrüßt ("Hier ist Ihre T-NetBox") und über evtl. vorhandene Nachrichten informiert. Man gelangt dann automatisch in den Menüpunkt

3 d

Bedienung

Hauptmenü Sprache Status Hilfe

Hauptmenü - Grundbefehle

Folgende grundlegende Befehle stehen bei der Bedienung der T-NetBox zur Verfügung.

0 - Hauptmenü - Rücksprung jederzeit, während einer Konfiguration ohne Änderung
1 - Nachrichten - Abfrage neuer und vorhandener Aufzeichnungen, Rückruf
3 - Einstellungen - Änderung der Bereitschaft, Begrüßung, Benachrichtigung
5 - Hilfe - Ausführliche Ansagetexte jederzeit zu den jeweiligen Menüpunkten
# 5 - Hotline - Direkt in der Box mit einem Operator verbinden, Sprechzeiten
8 - Infoservice - Aktuelle Infos und Hinweise zu T-NetBox-Neuerungen abhören

Das Menü stellt die gesamte Gliederung mit allen Menüpunkten, Untermenüs, Auswahlbefehlen und Kurzerläuterungen zur Übersicht und zum Ausdrucken dar.

Es können immer auch schon Eingaben während einer Ansage gemacht werden, um diese abzukürzen.

Die angeblich "aktuellen Informationen" des Infoservice werden leider nur alle paar Jahre mal erneuert... :-(

Sprache der Menü-Führung

In der Grundeinstellung werden alle System-Ansagen für den Inhaber der T-NetBox während der Menü-Führung in der ausführlichen Standard-Version "Deutsch lang" gesprochen. Geübte Nutzer können hier als Menü-Sprache "Deutsch kurz" wählen, um die Länge der angesagten Texte zu reduzieren.

322... Menü-Sprache auswählen
...1 - Deutsch lang (Voreinstellung)
...2 - Deutsch kurz
...3 - Englisch
...4 - Türkisch

Als System-Sprache für die eigene Konfiguration stehen auch "Englisch" und "Türkisch" zur Verfügung.

Babylonische Sprachverwirrung

Fälschlicherweise gelten die hier eingestellten Menüsprachen Englisch und Türkisch nicht nur für die internen Systemansagen, sondern auch für die Ansagen der Standard-Begrüßungstexte. Somit hören Anrufer die Versionen 1, 2, 7 und 8 dann nicht mehr in deutsch, sondern ebenfalls in englisch oder türkisch! Auch bei den zweisprachigen Versionen 3 und 4 entsteht dadurch ein seltsames Gemisch aus weiblichen und männlichen Sprechern, die den deutschen Text mit englischem Akzent und den englischen Text mit deutschem Akzent vortragen.

Auch bei Nutzung der Family-Box hat die hier eingestellte Sprache Auswirkungen auf die dortige Zusatzansage.

Ist hier als Menü-Sprache nicht "Deutsch lang" oder "Deutsch kurz" eingestellt, sollte also unbedingt ein Persönlicher Begrüßungstext genutzt werden, um den Standard-Begrüßungstext zu ersetzen.

Status

Die Status-Abfrage gibt zusammenfassend Auskunft über folgende aktuelle Einstellungen.

326 - Box-Status abfragen, angesagt werden
- "Betriebsart" - Anrufbeantworterbetrieb oder Ansagebetrieb
- "Nachrichten" - Anzahl neuer und vorhandener Aufzeichnungen (auch Faxe)
- "Benachrichtigung" - Eingestellte Arten mit Rufnummern und Zeiten
- "Family-Box" - Angaben zu den evtl. eingerichteten Family-Boxen

Dieser Menüpunkt dient nur der Information, es sind hier keine Änderungen möglich.

Hilfe - Ansagen, Hotline, Anleitungen

In der T-NetBox erhält man auch in allen Untermenüs jederzeit mit
5 - Hilfe - ausführliche Ansagetexte zum aktuellen Menüpunkt
und Infos zu den hier dann jeweils möglichen Auswahlbefehlen.

Hotline - Telefonische Erreichbarkeit und Sprechzeiten (kostenlos)

Montag bis Sonntag von 08 bis 22 Uhr ist das T-NetBox Center zur Lösung von Problemfällen verfügbar

Wird eine in der T-NetBox aufgebaute Verbindung durch den Hotline-Mitarbeiter beendet, gelangt man wieder in den ursprünglichen Menüpunkt zurück.

E-Mail über t-netbox@telekom.de oder t-netbox@t-online.de oder tnet-box@t-online.de

Als Unterlagen Dokumente zum PDF-Download stehen Bedienungsanleitungen, die Leistungsbeschreibung und die Preisliste zur Verfügung. Für die erweiterte T-NetBox mit Unified Messaging gibt es ein ausführliches Anwenderhandbuch.

3 e

Rufnummern - Nutzung mit Handy und ISDN (Multi-Numbering)

Anschluss Multi-Numbering Handy ISDN Registrierung

Anschluss - die Stamm-Rufnummer

Die T-NetBox gehört zur der Rufnummer des T-Net oder T-ISDN Festnetz-Anschlusses, von der aus die Einrichtung vorgenommen wurde. Zunächst können nur die auf dieser Stamm-Rufnummer eingehenden Anrufe zur T-NetBox geschaltet werden, ebenso ist die kostenlose Nachrichten-Abfrage auch erst nur von dieser Rufnummer aus möglich.

Die T-NetBox erkennt nur Anrufe bzw. Weiterleitungen von Rufnummern, die ihr durch vorherige Registrierung "bekannt" gemacht worden sind. Die weiteren MSN bei ISDN-Anschlüssen kennt sie standardmäßig nicht. Die Erkennung ist durch die generelle Rufnummern-Übermittlung im Netz möglich, auch wenn der Anrufer diese unterdrückt hat (dessen Rufnummer wird dann aber nicht von der T-NetBox gespeichert).

Multi-Numbering - mehrere Nummern

Eine am Festnetzanschluss vorhandene T-NetBox kann auch für mehrere Rufnummern genutzt werden. Neben der Stamm-Rufnummer kann jeder T-NetBox zusätzlich noch eine Handy-Nummer zugeordnet werden, dadurch kann man die T-NetBox auch als Mobilbox einsetzen. Bei ISDN-Anschlüssen der T-Com können auch noch weitere zugehörige MSN dieser T-NetBox zugeordnet werden.

Nach der gesonderten Registrierung über die Hotline können Anrufe auch zu diesen Rufnummern ohne Mehrkosten an die T-NetBox weitergeleitet werden. Ebenfalls möglich ist die kostenlose Abfrage der Nachrichten und die Konfiguration der T-NetBox von allen angemeldeten Rufnummern aus. Ein Rückruf zum Anrufer kann auch vom Handy aus zum Festnetztarif aufgebaut werden.

Gleichstellung - die selbe T-NetBox für alle Anrufer

Eingehende Nachrichten von allen registrierten Rufnummern werden nach der Weiterleitung auf dieser einen T-NetBox zusammen gespeichert, es wird nicht unterschieden zwischen Festnetz- und Mobilfunk-Anrufen. Die Konfiguration der T-NetBox gilt für alle genutzten Rufnummern gleichermaßen, das heißt die Begrüßung der Anrufer und die Einstellungen der Benachrichtigung sind für die einzelnen Rufnummern nicht individuell einstellbar. Bei reinem Ansagebetrieb kann über keine der Rufnummern mehr eine Nachricht hinterlassen werden.

Wurde nach Einrichtung der T-NetBox kein Boxname aufgesprochen oder kein persönlicher Begrüßungstext aufgenommen, wird Anrufern zusammen mit dem voreingestellten Standard-Begrüßungstext auch immer die Stamm-Rufnummer angesagt. Somit hören auch Anrufer auf dem Handy oder auf den weiteren MSN die Rufnummer des Festnetzanschlusses, unter der die T-NetBox eingerichtet wurde.

Die Erreichbarkeit über die einzelnen Rufnummern kann aber durch unterschiedliche Einstellungen der Bereitschaft individuell festgelegt werden, da die Weiterleitungen zur T-NetBox unabhängig voneinander konfiguriert werden. Die erforderliche Anrufweiterschaltung wird für jede der Rufnummern separat aus- oder eingeschaltet, beispielsweise mit jeweils verschiedenen Varianten SOFORT, VERZÖGERT, BESETZT.

Handy - als Mobilbox verwenden

Bei T-Net und T-ISDN kann für jede T-NetBox eine inländische Handynummer aus einem beliebigen Mobilfunknetz genutzt werden, dies muss keine D1-Nummer von T-Mobile sein. Nach der zusätzlichen Registrierung dieser Rufnummer können auch Anrufe auf dem (eigenen) Handy von der T-NetBox angenommen werden. Hierzu richtet man über das Mobiltelefon für die Handynummer eine Anrufweiterschaltung vom Handy zur T-NetBox-Rufnummer 0800 330 2424 ein. Somit ist die T-NetBox ohne Mehrkosten als gemeinsame Mailbox (Voicebox und gegebenenfalls Faxbox) für Festnetz und Handy nutzbar, oder auch nur als Ersatz für die Mobilbox einsetzbar.

Unmöglich

Ein Mobilfunkanbieter kann (eventuell nur bei bestimmten Tarifen) bei der Einstellung einer Rufumleitung die Angabe von (bestimmten) 0800-Rufnummern als Ziel verhindern, eine Weiterleitung zur T-NetBox ist dann nicht möglich. Die kostenlose Einwahl zur Abfrage der T-NetBox sollte in jedem Fall möglich sein.

Vorliegenden Berichten zufolge sind im Netz von o2 generell keine Umleitungen zu 0800... möglich.

Von einer angemeldeten Handynummer aus ist der kostenlose Zugang zur T-NetBox über die Rufnummer 0800 330 2424 für die Nachrichtenabfrage und Konfiguration möglich. Beim Anruf erkennt die T-NetBox eine registrierte Mobilfunknummer auch bei unterdrückter Rufnummern-Übermittlung, da diese im Netz immer mitgesendet wird. Die auf Wunsch durch die T-NetBox hergestellten Rückrufe zu den Anrufern werden zum bestehenden Festnetz-Tarif der T-Com berechnet, vorhandene Spezialtarife werden berücksichtigt (mit XXL gratis). Die kostenlose Fernabfrage ist auch möglich, wenn die T-NetBox nicht zur Weiterleitung und Annahme eingehender Handyanrufe genutzt wird. Eine Benachrichtigung zum Handy kann auch bei Annahme von Festnetzanrufen erfolgen.

Ausschließlich

Die T-NetBox kann auch nur als reine Mobilbox für das Handy genutzt werden, etwa wenn man am Festnetzanschluss lieber seinen vorhandenen Anrufbeantworter einsetzen will. Hierzu wird nur im Mobiltelefon eine Weiterleitung zur T-NetBox eingerichtet.

Gleichzeitig muss die Bereitschaft am T-Net oder T-ISDN Anschluss deaktiviert werden. Dies kann für die Stamm-Rufnummer des Festnetz-Anschlusses nach Einwahl über das Menü der T-NetBox vorgenommen werden. Die Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle kann aber auch durch Konfiguration direkt am eigenen Anschluss oder mit der Fernsteuerung über einen beliebigen Telefonanschluss beziehungsweise per Internet ausgeschaltet werden. Bei T-ISDN kann die Weiterschaltung weiterer registrierter MSN nicht im Menü der T-NetBox gesteuert werden.

Der Zugang zur Abfrage und die Benachrichtigung über neue Nachrichten sind unverändert per Festnetz und Mobilfunk möglich.

ISDN - mehrere MSN nutzen

Bei T-ISDN ist die T-NetBox der MSN Dies & Das zugeordnet, die bei der manuellen Einrichtung als abgehende Sende-MSN benutzt wurde. Diese MSN ist die Stamm-Rufnummer der T-NetBox, es muss sich nicht um die Haupt-MSN des Anschlusses handeln. Die T-NetBox gehört zu dieser MSN und kennt auch nur diese Rufnummer, weitere MSN des Anschlusses sind ihr zunächst nicht bekannt.

Die T-NetBox ist nach einer automatischen Einrichtung bei Neu-Anschlüssen der Haupt-MSN zugeordnet. Möchte man eine bereits eingerichtete T-NetBox stattdessen einer anderen MSN als Stamm-Rufnummer zuordnen, muss man die vorhandene T-NetBox zunächst löschen, um sie dann mit einer anderen abgehenden Sende-MSN wieder (erstmalig) einzurichten.

Eine vorhandene einzelne T-NetBox kann mittels Multi-Numbering ohne Zusatzkosten ergänzt werden mit einer Handynummer und/oder weiteren MSN des eigenen Anschlusses, nach der Registrierung können zusammen mit der Stamm-Rufnummer insgesamt 3 Rufnummern maximal genutzt werden (bei zusätzlich eingerichteter Fax-Funktion bis zu 4 Rufnummern).

Es können nur Anrufe auf angemeldeten Rufnummern zur T-NetBox weitergeleitet werden, kostenlose Einwahl, Abfrage und Benachrichtigung ist nur über die registrierten Rufnummern möglich. Vor der manuellen Anwahl der T-NetBox-Rufnummer 0800 330 2424 vom eigenen Anschluss aus, muss auf die Auswahl der richtigen abgehenden Sende-MSN am Telefon beziehungsweise Endgerät geachtet werden. Zur Einwahl in eine vorhandene T-NetBox ist hierfür eine ihr bereits zugeordnete MSN zu nutzen. Das Ein-/Ausschalten der Bereitschaft ist für die zusätzlichen MSN nicht über das Menü innerhalb der T-NetBox möglich.

Einige ISDN-Geräte bieten keine Möglichkeit, vor dem Verbindungsaufbau eine beliebige abgehende Sende-MSN auszuwählen, sondern übermitteln meist die im Gerät an erster Stelle eingetragene MSN. Zur Abhilfe kann man hier vor der Anwahl vorübergehend die gewünschte MSN im Gerät an die erste Stelle setzen.

Bei zusätzlich eingerichteter Fax-Funktion kann während der Registrierung für weitere MSN jeweils die gewünschte Konfiguration für den Fax-Empfang individuell angegeben werden. Die Stamm-Rufnummer der T-NetBox ist immer unveränderbar als "Standard" eingestellt.

Bei der Voreinstellung "Standard" wird nach Annahme des weitergeleiteten Anrufs durch die T-NetBox ein eingehendes Fax automatisch erkannt und empfangen (Fax-Weiche), ansonsten wird die Mitteilung als Sprachnachricht aufgezeichnet.

Eine nur für den Faxverkehr genutzte MSN sollte nicht als Stamm-Rufnummer bei Einrichtung der T-NetBox verwendet werden, da hier ansonsten durch die feste Voreinstellung "Standard" auch Sprachnachrichten aufgezeichnet werden und die Faxerkennung nicht gesichert ist. Stattdessen lässt man sich diese Rufnummer bei einer vorhandenen T-NetBox als weitere "nur Fax"-MSN seines Anschlusses zusätzlich eintragen.

Bei Anwahl einer "nur Fax"-MSN kommt unverzüglich der Faxton (Begrüßungsansage entfällt), deshalb ist der korrekte Fax-Empfang hier besser gewährleistet, da das Fax nicht erst als solches erkannt werden muss. Will man alle insgesamt 4 möglichen Rufnummern nutzen, muss mindestens 1 MSN als "nur Fax" konfiguriert werden. Eine "nur Voice"-Einstellung ist überhaupt nicht möglich.

Zusätzliche T-NetBoxen - selbstständig und kostenpflichtig

Unabhängig vom beschriebenen Multi-Numbering zur kostenlosen Nutzung einer T-NetBox über mehrere MSN, kann bei ISDN zum monatlichen Aufpreis auch für jede MSN eine eigenständige T-NetBox eingerichtet werden, da bei ISDN prinzipiell jede MSN wie ein selbstständiger Anschluss behandelt wird. Die Einrichtung einer zusätzlichen T-NetBox erfolgt bei Anwahl über eine bisher nicht registrierte abgehende Sende-MSN, diese MSN ist dann die Stamm-Rufnummer der neuen T-NetBox.

Beispielsweise lassen sich auch vorübergehend spezielle Hinweisansagen oder Sonderaktionen realisieren.

T-NetBox A (Stamm-Rufnummer ist MSN 1, plus registrierte Handynummer 1 und MSN 2)
Anrufbeantworterbetrieb mit Ansage und Aufzeichnung von Nachrichten (und bei Bedarf Fax-Empfang)
Benachrichtigung nach dem Eingang neuer Mitteilungen
Keine Zusatzkosten
T-NetBox B (Stamm-Rufnummer ist MSN 3, plus registrierte Handynummer 2)
Reiner Ansagebetrieb, etwa "Wir machen Urlaub, Vertretung bis Monatsende unter Telefon 030..."
Keine Annahme von Mitteilungen und keine Benachrichtigung
Monatlicher Aufpreis

Somit können über mehrere MSN verschieden konfigurierte T-NetBoxen nebeneinander betrieben werden, dies ermöglicht individuelle Begrüßungen für die Anrufer und abweichende Benachrichtigungen. Für jede T-NetBox kann wie üblich über das Multi-Numbering eine eigene Handynummer registriert werden, auch weitere MSN können zugeordnet werden. Dabei kann jede einzelne MSN aber nur für eine T-NetBox genutzt werden, entweder als Stamm-Rufnummer dieser T-NetBox, oder als weitere MSN einer bereits vorhandenen T-NetBox.

Registrierung - weitere Rufnummern anmelden

Die Nutzung weiterer Rufnummern neben der Stamm-Rufnummer ist erst nach der gesonderten Anmeldung möglich.

Nach dem Zugang durch Einwahl in die eigene T-NetBox lässt man sich mit der Hotline verbinden.

# 5... Hotline - Direkt in der Box mit einem Operator verbinden, hierbei die Sprechzeiten beachten
...die zusätzlich zur Nutzung gewünschten Rufnummern werden vom Mitarbeiter eingetragen.

Die kostenlose Registrierung und Nutzung ist möglich für eine beliebige Handy-Nummer, bei ISDN zusätzlich aber nur für eigene MSN des selben Anschlusses.

Nicht möglich ist die Registrierung von Rufnummern, die nicht zum selben Festnetzanschluss gehören. Dies gilt auch für eigene Rufnummern (von anderen Anbietern) im Ortsnetz, die beispielsweise für die Internet-Telefonie genutzt werden (auch 032), sowie für sonstige virtuelle Anschlüsse mit Sondernummern (wie 0700, 0180, 012).

4

Empfang

4 a

Bereitschaft - Einschalten und Ausschalten

Varianten Modus Menü Anschluss Fernsteuerung Mobilbox

Eine eingerichtete T-NetBox ist prinzipiell jederzeit empfangsbereit, um die zur ihr weitergeleiteten Anrufe entgegenzunehmen. Die Annahme von eingehenden Rufen erfolgt erst durch die zusätzliche Aktivierung einer Anrufweiterschaltung zur T-NetBox. Die dann umgeleiteten Anrufer hören zunächst von der T-NetBox noch ein Rufzeichen (einmaliges Klingeln) und werden nach etwa 2 Sekunden angenommen.

Varianten der Weiterschaltung

Damit die T-NetBox für Anrufer auch erreichbar ist, muss sie "eingeschaltet" sein. Dies wird grundsätzlich durch eine aktivierte externe Anrufweiterschaltung Umleitungen (AWS) in der Vermittlungsstelle realisiert. Dabei werden die am eigenen Anschluss ankommenden Rufe umgeleitet zur Rufnummer der T-NetBox 0800 330 2424, anschließend ist die Leitung wieder frei für andere Verbindungen. Zum Ausschalten der Bereitschaft wird die eingestellte Weiterschaltung einfach wieder deaktiviert.

Bei ISDN wird die Weiterleitung für jede der eigenen Rufnummern (MSN) unabhängig voneinander konfiguriert.

Folgende AWS-Arten sind durch vorhandene Leistungsmerkmale Anschlüsse zur Weiterleitung eingehender Rufe nutzbar.

Beim Parallelruf wird ein Anruf von der T-NetBox nach etwa 2 Sekunden angenommen, es klingelt also nur maximal einmal am eigenen Anschluss.

Die Anrufweiterschaltung (CF) und die Selektive Anrufweiterschaltung (SCF) bieten mehrere Varianten.

Die Variante VERZÖGERT signalisiert einen Anruf zunächst für eine bestimmte Zeitspanne am Anschluss und leitet ihn erst dann zur T-NetBox um. Der Zeitraum bis zur Weiterschaltung beträgt standardmäßig 20 Sekunden, bei der Anrufweiterschaltung (CF) kann diese Wartezeit individuell geändert werden direkt am eigenen Anschluss oder mit der gesonderten Fernsteuerung.

Die Varianten BESETZT und VERZÖGERT können gleichzeitig aktiviert sein, während die Variante SOFORT immer Vorrang hat. Bei eingeschalteter AWS SOFORT ist der Anschluss unter dieser Rufnummer nicht mehr direkt erreichbar, auch eingerichtete Benachrichtigungs-Anrufe oder der Fax-Ausdruck auf diese Rufnummer funktionieren nun nicht mehr. Eine aktivierte AWS SOFORT wird nach Abheben des Hörers am eigenen Anschluss zur Kontrolle durch einen abweichenden Sonderwählton (Wobbelton) signalisiert.

Vor einiger Zeit gab es Berichte von Nutzern darüber, dass die T-NetBox bei Benachrichtigungsanrufen eine auf dieser Rufnummer eingerichtete AWS SOFORT "durchbrechen" kann. Hier kommen also unerwartet Anrufe beim Anschluss an, obwohl eine externe AWS SOFORT in der Vermittlungsstelle eingerichtet ist. Damit ist einerseits auch keine Weiterschaltung der Benachrichtigungsanrufe (beispielsweise ins Büro) mehr möglich, andererseits wird man von der T-NetBox unter Umständen gerade dann ungewollt (zu Hause) belästigt, wenn man bewusst alle Anrufe eigentlich weiterschalten will (etwa zur T-NetBox, um mal Ruhe zu haben). Unklar ist, ob es sich dabei um eine vorübergehende Fehlfunktion bei einigen Anschlüssen oder um den Test eines geplanten Merkmals handelt.

Die Weiterschaltung des Festnetz-Anschlusses kann nach der Einwahl über das Menü in der T-NetBox konfiguriert werden, aber auch direkt am eigenen Anschluss durch Steuerbefehle oder von einem beliebigen Ort mittels Fernsteuerung per Telefon und Internet.

Alle Steuerungsmöglichkeiten richten zwar gleichermaßen eine Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle zur T-NetBox ein, dennoch gibt es hier bei der systeminternen Verwaltung offenbar Unterschiede. Insbesondere bei ISDN wird eine AWS durch abweichende Berücksichtigung der verschiedenen Dienstekennungen nicht identisch konfiguriert. Um Probleme zu vermeiden, sollte daher das Ausschalten über den selben Weg wie zuvor das Einschalten erfolgen.

Für die Nutzung der T-NetBox als Mobilbox muss die Steuerung am Handy vorgenommen werden.

Modus - Abfrage oder Ansage

Bei ankommenden Rufen auf der 0800 330 2424 verhält sich die T-NetBox je nach Verbindungsart unterschiedlich.

Abfragemodus: Bei einer direkten Anwahl überprüft die T-NetBox anhand der hierbei immer übermittelten Rufnummer des Anrufers, ob unter dieser Nummer bereits eine T-NetBox eingerichtet ist (eigener Anschluss), beziehungsweise ob diese Rufnummer zusätzlich registriert ist (ISDN, Handy). In diesem Fall wird man von seiner T-NetBox begrüßt (möglicherweise nach PIN-Eingabe) und befindet sich im Auswahlmenü zur Abfrage und Konfiguration. Bei Anrufen von T-Com-Anschlüssen ohne vorhandene T-NetBox wird gegebenenfalls deren Einrichtung angeboten, dies gilt bei T-ISDN auch für die nicht registrierten weiteren MSN des Anschlusses.

Ansagemodus: Bei einem weitergeleiteten Anruf erhält die T-NetBox ebenfalls die Rufnummer des Inhabers (Umleiter) und erkennt eine externe Anrufweiterschaltung durch die Vermittlungsstelle. Bei eingerichteter T-NetBox beziehungsweise registrierter Rufnummer verhält sie sich nun wie ein Anrufbeantworter, der Anrufer hört die Ansage des zugehörigen Begrüßungstextes. Bei nicht vorhandener T-NetBox erfolgt der Hinweis, dass für diese Rufnummer keine T-NetBox existiert.

Bei T-ISDN kann keine interne Rufumleitung Umleitungen (RUL) über den 2. B-Kanal genutzt werden, da die T-NetBox nur bei einer externen Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle Kenntnis über die vorliegende Weiterleitung hat. Ansonsten wird der selbst intern weitergeleitete Ruf von der T-NetBox wie eine eigene direkte Anwahl behandelt, der Anrufer hört dann nicht die eingestellte Ansage des Inhabers. Stattdessen gelangt er in den Abfragemodus und kann bei ausgeschalteter PIN-Abfrage sogar Konfigurationen vornehmen.

Für einen Test seiner T-NetBox wählt man die eigene oder eine der zusätzlich registrierten Rufnummern (ISDN, Handy) an, die den Anruf dann zur 0800 330 2424 weiterschaltet. Diese Verbindung darf aber nicht von einer der angemeldeten Rufnummern aus aufgebaut werden, da die T-NetBox dies als eigene Anwahl erkennt und in den Abfragemodus geht. Die eigentliche Anrufbeantworter-Funktion kann nur von einem fremden Anschluss aus geprüft werden, bei ISDN kann der Ansagemodus aber auch durch Nutzung einer nicht registrierten weiteren MSN des eigenen Anschlusses als abgehende Sende-MSN erreicht werden.

Menü - In der T-NetBox de-/aktivieren

Das Ein- und Ausschalten kann von beliebigen Anschlüssen aus nach der Einwahl innerhalb der T-NetBox gesteuert werden. Konfiguriert wird hier immer eine Anrufweiterschaltung (CF) ausschließlich für die Stamm-Rufnummer des Festnetz-Anschlusses, unter der die T-NetBox eingerichtet wurde.

327... Bereitschaft ein-/ausschalten für Stamm-Rufnummer
...1 - Ein - VERZÖGERT und BESETZT (Voreinstellung)
...2 - Ein - SOFORT
...3 - Aus
...6 - Ein - VERZÖGERT
...7 - Ein - BESETZT

Eine gegebenenfalls bereits eingerichtete Anrufweiterschaltung wird hiermit in der Vermittlungsstelle überschrieben, dies kann einige Minuten dauern. Eine Abfrage oder Ansage der aktuell eingestellten Weiterleitung ist über das Menü der T-NetBox nicht möglich. Die ursprünglich auf 20 Sekunden voreingestellte Wartezeit bei der Variante VERZÖGERT kann derzeit nur direkt am eigenen Anschluss oder über die telefonische Fernsteuerung individuell geändert werden. Inzwischen beträgt offenbar die Wartezeit bei VERZÖGERT 30 Sekunden, wenn die Bereitschaft hier über das Menü eingeschaltet wird.

Multi-Numbering: Die Empfangsbereitschaft als Mobilbox muss für die zusätzlich registrierte Handynummer vom Mobiltelefon aus gesteuert werden. Bei ISDN kann die Weiterschaltung weiterer angemeldeter MSN zur T-NetBox nur direkt am Anschluss oder über die Fernsteuerung konfiguriert werden.

Anschluss - In der Vermittlungsstelle konfigurieren

Das Ein- und Ausschalten kann vom eigenen Anschluss aus auch ohne eine Einwahl in die T-NetBox erfolgen. Hierzu wird die erforderliche externe Anrufweiterschaltung (AWS) direkt in der eigenen Vermittlungsstelle konfiguriert, als Ziel muss dabei die Rufnummer 0800 330 2424 der T-NetBox angegeben werden. Am Festnetz-Anschluss wird die Steuerung beim analogen T-Net über Tonwahl-Befehle (MFV) vorgenommen, bei T-ISDN mittels Keypad-Code für jede der eigenen Rufnummern (MSN) eigenständig.

Die Anrufweiterschaltung zur T-NetBox wird für jede Variante in Einzelschritten folgendermaßen gesteuert (bei ISDN bezieht sich die Eingabe ohne MSN immer auf die abgehende Sende-MSN des gerade benutzten Endgerätes).

Einschalten der Anrufweiterschaltung (CF)
*21 *08003302424 (*MSN) # - SOFORT (CFU)
*67 *08003302424 (*MSN) # - BESETZT (CFB)
*61 *08003302424 (*MSN) # - VERZÖGERT (CFNR)
Verzögerung der Anrufweiterschaltung (CFNR)
*62 *Wartezeit (*MSN) # - 5 bis 60 Sekunden (Standard: 20)
Ausschalten der Anrufweiterschaltung (CF)
#21 (*MSN) # - SOFORT
#67 (*MSN) # - BESETZT
#61 (*MSN) # - VERZÖGERT

Gleichzeitig können die Varianten BESETZT und VERZÖGERT aktiviert sein, die zusätzliche Variante SOFORT hat immer Vorrang. Eine individuelle Änderung der Wartezeit bewirkt nicht das Einschalten der Variante VERZÖGERT, sondern bezieht sich auf die aktuell oder künftig aktivierte Anrufweiterschaltung. Die Verzögerungszeit kann auch über die telefonische Fernsteuerung eingestellt werden, dies ist offenbar bei der erstmaligen Änderung der Standardzeitspanne sogar notwendig, damit diese Konfiguration dann auch direkt vom Anschluss aus möglich ist.

Komfortabel per Taste

Bei vielen Telefonen und Geräten kann man Befehlsfolgen auf Zieltasten (Kurzwahltasten) oder als Telefonbucheintrag speichern. Im Vergleich zum Ein- und Ausschalten über das Menü der T-NetBox kann die Steuerung hiermit vereinfacht werden, da so die externe Weiterschaltung mit jeweils nur einem Tastendruck direkt in der Vermittlungsstelle aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden kann.

Insbesondere bei ISDN ist so auch die Konfiguration weiterer MSN bequem möglich.

Die Varianten BESETZT und VERZÖGERT können hierbei jeweils nur in Einzelschritten ein- beziehungsweise ausgeschaltet werden, für eine gemeinsame De-/Aktivierung beider Varianten sind somit je 2 Tasten erforderlich. Allerdings kann nach einmaliger Aktivierung eigentlich auch auf die regelmäßige Deaktivierung der Variante BESETZT verzichtet werden.

Die Steuerung Umleitungen dieser AWS und der anderen Arten von externen Anrufweiterschaltungen ist ausführlich erläutert auf der eigenen Seite, bei T-ISDN ist insbesondere die Konfiguration der einzelnen MSN zu beachten. Außerdem gibt es noch die Einstellungsmöglichkeit durch ISDN-Geräte über das Funktional-Protokoll. Die Empfangsbereitschaft als Mobilbox muss für die zusätzlich registrierte Handynummer vom Mobiltelefon aus gesteuert werden.

T-Net - Alternative Steuerung

Beim Analog-Anschluss der Telekom gibt es zum vereinfachten Ein-/Ausschalten zusätzlich noch spezielle Kurzbefehle, bei denen sich die Angabe der T-NetBox-Rufnummer erübrigt. Am eigenen Anschluss kann mit dieser MFV-Steuerung die Empfangsbereitschaft auch ohne Nutzung der AWS-Befehle konfiguriert werden, die Eingabe erfolgt in Einzelschritten jeweils nach dem Abheben des Hörers.

Anrufweiterschaltung (CF) zur T-NetBox
T-Com   Ein   Aus   (Prüfen)   Variante
Analog   * 000 #   # 000 #   *# 000 #   SOFORT
Analog   * 555 #   # 555 #   *# 555 #   BESETZT
Analog   * 888 #   # 888 #   *# 888 #   VERZÖGERT
 
    Gilt nur für T-Net (Prüfen fraglich)    

Die Varianten BESETZT und VERZÖGERT können gleichzeitig aktiviert sein, die zusätzliche Variante SOFORT hat immer Vorrang. Diese Kurzbefehle können zur weiteren Vereinfachung auch auf Zielwahltasten des Telefons gespeichert werden. Die Empfangsbereitschaft als Mobilbox muss für die zusätzlich registrierte Handynummer vom Mobiltelefon aus gesteuert werden.

Fernsteuerung - Per Telefon und Internet, Wartezeit

Das Ein-/Ausschalten der Empfangsbereitschaft für die Stamm-Rufnummer des Festnetz-Anschlusses über das Menü kann durch Einwahl in die T-NetBox von jedem beliebigen Telefonanschluss aus erfolgen (Inland, Ausland, Handy).

Über die gesondert erreichbare Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung Umleitungen kann man von jedem Telefon aus die Konfiguration aller Rufnummern des eigenen Festnetz-Anschlusses vornehmen (bei ISDN auch für die weiteren MSN). Hier kann auch eine individuelle Wartezeit für die AWS-Variante VERZÖGERT voreingestellt werden.

Mit der Online-Konfiguration Umleitungen der Anrufweiterschaltung per Internet ist für jede der eigenen Festnetz-Rufnummern auch die Weiterleitung zur T-NetBox steuerbar.

Die Empfangsbereitschaft als Mobilbox kann nur über das Handy beziehungsweise über die vom jeweiligen Anbieter bereitgestellten Wege erfolgen.

Mobilbox - Anrufe zum Handy annehmen

Um eine angemeldete Handynummer für die T-NetBox zu nutzen, muss diese vom Mobiltelefon aus per Anrufweiterschaltung (Rufumleitung) zur Rufnummer 0800 330 2424 geleitet werden. Die Vorgehensweise ist der Geräteanleitung zu entnehmen und ist auch vom Mobilfunkanbieter abhängig (nicht bei allen Verträgen möglich).

4 b

Betriebsart

Die T-NetBox kann in zwei Betriebsarten arbeiten, die aktuelle Einstellung kann unter Status abgefragt werden.

Nach der Einrichtung der T-NetBox ist zunächst der Anrufbeantworterbetrieb eingestellt, Anrufer hören den Begrüßungstext und können eine Nachricht hinterlassen.

Durch eine Umschaltung in den reinen Ansagebetrieb werden keine Nachrichten mehr gespeichert, die Anrufer hören dann nur noch den gesonderten maximal 3 Minuten langen Ansagetext, der ihnen bis zu 3 mal vorgespielt wird.

321... Ansagetext anhören bzw. aufsprechen und bestätigen mit  * ...
...3 - Betriebsart wechseln

Für den Ansagebetrieb muss der eigenständige Ansagetext vorhanden sein, er wird bei Auswahl des Menüpunktes zur Kontrolle vorgespielt. Wenn beim Umschalten noch kein Ansagetext gespeichert ist, fordert die T-NetBox nun automatisch zum Aufsprechen auf. Beim Wechsel zurück in den Anrufbeantworterbetrieb bleibt der Ansagetext für eine spätere Verwendung gespeichert. Man kann auch unabhängig vom Wechsel der Betriebsart im zuständigen Menüpunkt diesen Ansagetext aufsprechen, ändern oder löschen.

Der reine Ansagebetrieb gilt einheitlich auch für alle Rufnummern, die zur Nutzung mit Handy und ISDN (Multi-Numbering) zur T-NetBox geleitet werden. Es ist kein Fax-Empfang mehr möglich, dies gilt bei ISDN auch für eine "nur Fax"-MSN.

Die Betriebsart kann für jede eingerichtete Family-Box unabhängig von der Haupt-Box auch abweichend eingestellt werden.

4 c

Begrüßung

Anrufer Einstellung Boxname Standard Persönlich Ansagebetrieb Profi-Ansage

Ein entsprechend der aktivierten Bereitschaft weitergeschalteter Anrufer hört zunächst noch ein Rufzeichen (einmaliges Klingeln) und wird dann nach etwa 2 Sekunden von der T-NetBox angenommen.

Anrufer

Im Anrufbeantworterbetrieb wird dem Anrufer die eingestellte Begrüßungsansage vorgespielt und er kann nun eine maximal 2 Minuten lange Nachricht aufsprechen. Bei zusätzlich eingerichteter Fax-Funktion kann jetzt alternativ ein Dokument mit maximal 10 Seiten gesendet werden.

Die T-NetBox hat keine automatische Sprechpausenerkennung, d.h. die Aufzeichnung wird auch bei längerem Schweigen nicht beendet. Erst das Auflegen des Anrufers wird erkannt, ansonsten findet eine Trennung der Verbindung durch die T-NetBox erst nach Überschreitung der Maximaldauer statt.

Wurde bei der Einrichtung der T-NetBox kein Persönlicher Begrüßungstext aufgezeichnet, ist zunächst ein vorgefertigter Standard-Begrüßungstext aktiviert. Anrufer hören hier auch die Rufnummer, unter der die T-NetBox eingerichtet wurde (Stamm-Rufnummer). Nach dem Aufsprechen eines Boxnamens (z.B. Vorname, Nachname oder alternative Nummer) wird dieser anstelle der Stamm-Rufnummer im Standard-Begrüßungstext vorgespielt.

Mit dem alternativen Persönlichen Begrüßungstext können diese Ansagen vollständig durch eine eigene Aufnahme ersetzt werden, ein Anrufer hört dann weder automatisch die Rufnummer, noch den Boxnamen. Gegen Aufpreis können auch professionellere Begrüßungstexte gewählt werden.

Während die T-NetBox eine Nachricht aufzeichnet ist kein Mithören oder nachträgliches Übernehmen des Rufs möglich, da ein extern weitergeschalteter Anruf nicht mehr zurückgeholt werden kann (seit Jahren ist eine solche Funktion angeblich geplant).

Eine neu eingegangene Nachricht wird zur erstmaligen Abfrage 21 Tage lang gespeichert, nach erfolgter Erstabfrage wird sie automatisch nach 7 Tagen gelöscht. Sobald die maximale Speicherkapazität von 30 Sprachnachrichten (oder ggf. 30 Faxen) erreicht ist, erhalten weitere Anrufer eine entsprechende Ansage.

Im reinen Ansagebetrieb ohne Speicherung von Nachrichten hören Anrufer nur den gesondert aufgezeichneten Ansagetext.

Einstellung

Im normalen Anrufbeantworterbetrieb kann zwischen

gewählt werden für die gewünschte Ansage.

31... Begrüßungstext einstellen
...1 - Boxname aufsprechen (für Standard-Begrüßungstexte)
...2 - Standard-Begrüßungstext auswählen
...3 - Persönlichen Begrüßungstext aufsprechen
...4 - Ansagetext aufsprechen (für reinen Ansagebetrieb)

Eine Schluss-Ansage für Anrufer nach dem Hinterlassen ihrer Nachricht ist nicht möglich.

Bei erfolgter Auswahl eines Menüpunktes wird immer erst die jeweils aktuelle Einstellung vorgespielt und dann eine Änderung angeboten. Während der Aufzeichnung einer Ansage ertönt 10 Sekunden vor dem Ende der maximalen Länge ein Signalton. Nach einer Neu-Aufnahme oder einer geänderten Auswahl wird diese zunächst zur Bestätigung nochmals vorgespielt, die Änderung kann dann übernommen oder immer noch verworfen werden.

Boxname

Ein gespeicherter Boxname hat Auswirkungen bei der Nutzung folgender Funktionen:

Der Boxname ersetzt hier die automatische Ansage der eigenen Rufnummer, unter der die T-NetBox eingerichtet wurde (Stamm-Rufnummer). Nach dem Aufsprechen eines Boxnamens (z.B. Vorname und Nachname, Firma) wird dieser anstelle der Stamm-Rufnummer vorgespielt. Wird ein vorhandener Boxname gelöscht, erfolgt wieder die Ansage der Rufnummer. Der Boxname kann erstaunlicherweise maximal 5 Minuten lang sein und übertrifft damit die mögliche Länge aller anderen Begrüßungsansagen.

311... Boxnamen aufnehmen (wird vorgespielt falls schon gespeichert, löschen mit 9, ändern mit #)
...aufsprechen und beenden mit *, nach dem Vorspielen bestätigen mit *

Ein nicht aufgesprochener Boxname bewirkt bei telefonischer Benachrichtigung die Ansage der Rufnummer durch die T-NetBox beim von ihr angerufenen Anschluss. Dies kann bei einem Benachrichtigungsanruf zu fremden Anschlüssen (z.B. ins Büro) unerwünscht sein, falls dort auch andere Personen diesen Anruf entgegen nehmen könnten.

Bei einem alternativ aktivierten Persönlichen Begrüßungstext wird dem Anrufer vom System weder die Rufnummer angesagt, noch wird der Boxname vorgespielt. Auf die Ansage bei einer telefonischen Benachrichtigung hat dies allerdings keinen Einfluss.

Standard-Begrüßungstext

Nach Einrichtung der T-NetBox ist der Standard-Begrüßungstext in der Version "Ausführlich" eingestellt. Es können unterschiedlich lange Varianten in verschiedenen Sprachen, sowie mit männlicher oder weiblicher Stimme ausgewählt werden. Wurde kein Boxname aufgesprochen, hören Anrufer während der Ansage auch die Rufnummer der T-NetBox.

312... Standard-Begrüßungstext auswählen
...1 - Ausführlich (Frau) (Voreinstellung)
...2 - Kurz modern (Frau)
...3 - Deutsch (Frau) und Englisch (Frau)
...4 - Deutsch (Frau) und Türkisch (Mann)
...7 - Privates Umfeld (Frau)
...8 - Privates Umfeld (Mann)

Zunächst wird der aktuell eingestellte Begrüßungstext (Standard oder Persönlicher) vorgespielt, die neue Ansage kann nun gewählt werden. Diese wird dann so vorgespielt, wie sie auch der Anrufer zu hören bekommt. Dabei wird in die fertigen Texte die Rufnummer oder alternativ der vorhandene Boxname eingesetzt.

Ausführlich (1)
"Guten Tag, Sie sind verbunden mit der T-NetBox des Anschlusses von [Rufnummer oder Boxname]. Nach dem Ton können Sie eine Nachricht aufsprechen, bitte hinterlassen Sie dabei Ihre Rufnummer."
Kurz modern (2)
"Hallo, hier ist die T-NetBox von [Rufnummer oder Boxname]. Bitte sprechen Sie Ihre Nachricht nach dem Ton."
Zweisprachig (3 und 4)
"Vielen Dank für den Anruf zur T-NetBox (Fremdsprache) [Rufnummer oder Boxname]. Bitte hinterlassen Sie Ihre Nachricht nach dem Ton (Fremdsprache)."
Privates Umfeld (7 und 8)
"Hallo, hier ist [Rufnummer oder Boxname] - leider nicht persönlich, aber die T-NetBox. Es gibt sicher Wichtiges, bitte aufsprechen - danke."

Nach der Präsentation kann die neu ausgewählte Ansage mit * bestätigt werden, mit # kann stattdessen eine andere Variante gewählt werden. Mit 0 kommt man ohne Änderung zurück ins Hauptmenü, der ursprünglich eingestellte Begrüßungstext bleibt dann unverändert aktiviert.

Bei Auswahl eines Standard-Begrüßungstextes bleibt ein evtl. zuvor eingestellter Persönlicher Begrüßungstext gespeichert und kann jederzeit wieder aktiviert werden.

Macke

Fälschlicherweise haben die Einstellungen der Menü-Sprache für die internen Systemansagen zur Konfiguration durch den Inhaber der T-NetBox Auswirkungen auf die Sprache der Standard-Begrüßungstexte. Die oben aufgeführten Ansagen gelten so nur bei eingestellter Menüsprache "Deutsch lang" und "Deutsch kurz". Wurde dort für die Menü-Führung "Englisch" oder "Türkisch" ausgewählt, hören auch Anrufer die Ansagen 1, 2, 7 und 8 in der entsprechenden Sprache. Auch die zweisprachigen Versionen 3 und 4 verwandeln sich dadurch in ein Durcheinander der Geschlechter und Akzente.

Störend ist auch die Werbung durch Erwähnung der "T-NetBox" in jeder Text-Variante, zumal bestimmt nicht alle Anrufer mit diesem Begriff etwas anfangen können. Ein selbst aufgesprochener und aktivierter Persönlicher Begrüßungstext ersetzt den Standard-Begrüßungstext.

Persönlicher Begrüßungstext

Ein aktivierter Persönlicher Begrüßungstext kann maximal 2 Minuten lang sein und ersetzt durch die eigene Aufnahme den Standard-Begrüßungstext.

313... Persönlicher Begrüßungstext (wird vorgespielt falls schon gespeichert, ändern mit #)
...aufsprechen und beenden mit *, dann
...aktivieren nach dem Vorspielen mit * (löschen mit 9)

Im normalen Anrufbeantworterbetrieb hören Anrufer nach der Aktivierung nur noch den aufgezeichneten Persönlichen Begrüßungstext und können anschließend eine Nachricht hinterlassen.

Es kann jederzeit wieder ein Standard-Begrüßungstext mit seiner automatischen Ansage der Rufnummer bzw. des Boxnamens eingestellt werden, der Persönliche Begrüßungstext bleibt dabei gespeichert und kann später wieder aktiviert werden.

Für den reinen Ansagebetrieb ohne Speicherung von Nachrichten wird ein gesonderter Ansagetext aufgezeichnet.

Ansagetext für den reinen Ansagebetrieb

Im reinen Ansagebetrieb hören Anrufer nur den eigenständigen maximal 3 Minuten langen Ansagetext und können keine Nachricht hinterlassen.

314... Ansagetext (wird vorgespielt falls schon gespeichert, löschen mit 9, ändern mit #)
...aufsprechen und beenden mit *, nach dem Vorspielen speichern mit *

Löschen des Ansagetextes ist nicht möglich, während sich die T-NetBox im Ansagebetrieb befindet.

Zusätzlich muss im gesonderten Menüpunkt Betriebsart wechseln das eigentliche Umschalten in den Ansagebetrieb vorgenommen werden, die aktuelle Einstellung kann unter Status abgefragt werden.

Profi-Ansage

Gegen Aufpreis können "originelle und professionelle Ansagetexte" als alternativer Begrüßungstext gewählt werden.

Eine einmal erworbene Profi-Ansage wird unter der Rufnummer des Kunden abgespeichert und steht unbegrenzt für die Verwendung zur Verfügung (sagt die Werbung auf t-com.de).

Nach Aussage der Hotline geht eine Profi-Ansage verloren und kann nicht wieder aktiviert werden, wenn in der T-NetBox ein neuer Persönlicher Begrüßungstext aufgesprochen wird. Offenbar gibt es nur einen gemeinsamen Speicherplatz für den Persönlichen Begrüßungstext und die Profi-Ansage, d.h. eine Profi-Ansage wird als Persönlicher Begrüßungstext aufgespielt, eine spätere eigene Aufzeichnung überschreibt dann die Profi-Ansage. Nach dem Wechsel zu einem Standard-Begrüßungstext müsste die Rückkehr zur Profi-Ansage möglich sein, da ein Persönlicher Begrüßungstext hierbei gespeichert bleibt.

Music & FunOnline zusammenstellen und einrichten, weitere Infos zur T-NetBox Profi Ansage

4 d

Abfrage vorhandener Nachrichten, Rückruf

Nach dem Zugang durch eigene Einwahl in die T-NetBox oder nach Annahme eines Anrufs von der T-NetBox zur Benachrichtigung (mit nachfolgender Legitimation) gelangt man beim Vorliegen neuer Nachrichten direkt zur Nachrichten-Abfrage. Man erreicht diesen Menüpunkt ebenfalls jederzeit vom Hauptmenü aus, um auch zu den bereits abgefragten Nachrichten zu gelangen.

 1 ... Nachrichten abfragen - nach Ansage der Anzahl vorhandener Nachrichten...
... *  - oder automatisch zur Fax-Abfrage - falls Faxe vorhanden
einzeln... Ansage der Sprachnachrichten - mit Datum/Uhrzeit und evtl. Rufnummer (neuere zuerst)
... 1  - Wiederholen der aktuellen Nachricht
... 2  - Pause ein/aus (maximal 30 Sekunden)
... 3  - Nächste Nachricht vorspielen
... 7  - Rückruf bei Rufnummern-Übermittlung
... 9  - Löschen - nur diese Nachricht, Bestätigung mit *
...99 - Alle löschen - bereits abgefragte Nachrichten, Bestätigung mit *

Bei der Abfrage werden immer auch die Anrufe ohne aufgesprochene Mitteilung einzeln angesagt, wenn dabei die Rufnummer übermittelt wurde. Ein Überspringen aller Einträge von Auflegern ohne hinterlassene Nachricht ist nicht möglich.

Eine Nachricht wird 7 Tage nach der ersten Abfrage automatisch gelöscht, ohne eine Abfrage nach 21 Tagen.

Bei der T-NetBox mit Unified Messaging gibt es einen zusätzlichen Menüpunkt E-Mails abfragen.

Rückruf

Nach jeder vorgespielten Nachricht folgt bei übermittelter Rufnummer das Angebot "T-Net-Call zum Anrufer mit 7", es unterbleibt bei aktivierter Rufnummern-Unterdrückung (CLIR) am rufenden Anschluss. Hatte ein Anrufer mit Rufnummern-Übermittlung nichts aufgesprochen und gleich wieder aufgelegt, wird bei der Nachrichten-Abfrage seine Nummer direkt angesagt mit "Anruf von [Rufnummer], keine Nachricht hinterlassen" und der Rückruf angeboten.

Hatte der Anrufer auch eine Nachricht aufgesprochen, erfährt man dessen Rufnummer erst nach Einleitung eines Rückrufs mit 7 durch die dann folgende Ansage "Verbindung zu [Rufnummer], abbrechen mit #". Selbst bei sofortigem Abbruch klingelt es immer mindestens 1 mal am Ziel-Anschluss!

Eine mögliche Ansage der Rufnummer des Anrufers durch die T-NetBox erfolgt unabhängig vom tatsächlich vorhandenen Leistungsmerkmal Rufnummern-Anzeige (CLIP) am eigenen Anschluss, also auch bei einer (Fern-)Abfrage von einem älteren Anschluss ohne CLIP-Funktion. Nach Bestätigung wird der Rückruf immer über die T-Com hergestellt, es ist hier kein Call-by-Call möglich, eine evtl. vorhandene Pre-Selection wird ignoriert. Für Rückrufe der T-NetBox werden die am zugeordneten Festnetz-Anschuss geltenden Verbindungspreise berechnet, vorhandene Spezialtarife werden berücksichtigt (mit XXL gratis).

Während es am Rückruf-Ziel klingelt, hört man selbst die Ansage "Einen Moment bitte...". Nach dem dortigen Abheben wird leider erst mit Verzögerung verbunden, sodass man die Meldung des Angerufenen nicht hört.

Die T-NetBox übermittelt bei einem Rückruf keine Rufnummer zum angewählten Anschluss, für den Zurückgerufenen ist man also ein "anonymer" Anrufer. Ein eingeleiteter oder zustande gekommener Rückruf kann jederzeit mit # beendet werden. Die T-NetBox setzt die Nachrichten-Abfrage dann an der ursprünglichen Stelle fort.

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Benachrichtigung

5 a

Varianten der Benachrichtigung

Anruf SMS MWI Aufleger

Die T-NetBox kann neu eingegangene Nachrichten (Sprache und gegebenenfalls Fax) auf verschiedene Weise melden, hierzu wird die Benachrichtigung eingeschaltet und entsprechend konfiguriert. Die Information über neue Mitteilungen kann auf Wunsch telefonisch durch einen Anruf sofort oder nur innerhalb festgelegter Uhrzeiten erfolgen, die Meldung ist aber auch unmittelbar mittels SMS möglich.

Nach einer automatischen Einrichtung der T-NetBox ist die Benachrichtigungsfunktion eventuell bereits voreingestellt, sie kann hier jederzeit geändert werden.

Die Benachrichtigung kann per Anruf oder SMS, aber auch kombiniert per Anruf und SMS gleichzeitig aktiviert sein. Je nach erreichtem Ziel werden unterschiedliche Nutzungskosten berechnet.

33... Benachrichtigung einstellen
...1 - Anruf zum eigenen Festnetz-Anschluss (Voreinstellung)
...2 - Anruf zu beliebigem Telefon-Anschluss oder Handy
...3 - SMS zum Handy (derzeit nur T-Mobile D1) oder ins Festnetz

Nach Auswahl einer der Benachrichtigungsarten wird bei eingeschalteter Funktion zunächst die eingestellte Zielrufnummer angesagt, für die telefonische Benachrichtigung wird auch der konfigurierte Zeitraum genannt. Anschließend kann die Benachrichtigungsfunktion aus- bzw. eingeschaltet und ggf. die Zielrufnummer neu eingegeben werden.

Anruf

Als eigener Anschluss ist hier die Rufnummer des Festnetz-Anschlusses gemeint, unter der die T-NetBox eingerichtet wurde (Stamm-Rufnummer der T-NetBox). Dieser Auswahlpunkt stellt lediglich eine vereinfachte Kurzform dar, der die Eingabe der eigenen Rufnummer erspart, diese kann ebenso über den Menüpunkt 2 eingestellt werden. Telefonische Benachrichtigungen an weitere MSN des eigenen ISDN-Anschlusses und zum Handy werden als beliebiger Anschluss konfiguriert.

Es ist keine gleichzeitige telefonische Benachrichtigung an den eigenen und einen anderen beliebigen Anschluss möglich, es kann nur Menüpunkt 1 oder 2 aktiviert sein.

Alternativ kann als beliebiger Anschluss jede Rufnummer (immer mit Vorwahl) von Festnetz-Anschlüssen und Mobilfunknetzen im Inland und Ausland angegeben werden. Bei Angabe der Zielrufnummer gesperrt sind die Vor-Vorwahlen 010... für Call-by-Call und Sondernummern mit 0900... (Premium Rate).

Zeitraum

Bei der telefonischen Benachrichtigung kann die Benachrichtigungszeit festgelegt werden, in der die Anrufe stattfinden dürfen. Hierbei kann der Zeitraum nur auf bestimmte Wochentage beschränkt werden, oder auch für das Wochende abweichend angegeben werden, aber auch einfach für die ganze Woche einheitlich festgelegt werden.

Für jeden Wochenabschnitt kann eigenständig angegeben werden, ob jederzeit oder nur eingeschränkt zwischen einer vorzugebenen Beginn- und Ende-Uhrzeit benachrichtigt werden darf.

Die Uhrzeiten müssen jeweils immer 4-stellig eingegeben werden, z.B. 0830 für 8:30 Uhr.

Nach einer automatischen Einrichtung der T-NetBox ist eventuell ein Benachrichtigungsfenster mit Nachtruhe bereits voreingestellt, der Zeitraum kann hier jederzeit geändert oder deaktiviert werden.

Der Ablauf der telefonischen Benachrichtigung erfolgt entsprechend dieser Einstellungen nach Eingang einer neuen Nachricht.

SMS

Die Benachrichtigung per SMS zum Handy ist derzeit nur ins D1-Netz (T-Mobile und andere D1-Provider) möglich, eine Erweiterung auf andere Mobilfunknetze ist seit Jahren angekündigt. Bei der Eingabe des Benachrichtigungsziels werden offenbar nur Handynummern mit den für T-D1 ursprünglich zugewiesenen Netzvorwahlen Vorwahlen akzeptiert.

Eine durch Portierung aus einem anderen Mobilnetz zu D1 mitgenommene Rufnummer kann nur von der Hotline als Ziel der SMS-Benachrichtigung eingerichtet werden. Diese Zielnummer geht dann bei einer eigenen Änderung der eingestellten Benachrichtigungsnummer wieder verloren und muss später erneut über die Hotline eingetragen werden. Das Ausschalten der Funktion führt nicht zum Verlust der SMS-Nummer, da diese gespeichert bleibt und jederzeit wieder aktiviert werden kann.

Noch unklar

Inzwischen vorgesehen ist auch eine SMS ins Festnetz, die Angabe einer entsprechenden Rufnummer ist seit einiger Zeit zwar möglich, der tatsächliche Versand scheint aber nicht immer zu funktionieren. Eine Benachrichtigung per SMS im Festnetz wird scheinbar nur zu Rufnummern ausgeführt, die zuvor gesondert im SMS-Zentrum der T-Com angemeldet wurden. Bei anderen Rufnummern findet offenbar gar keine Anwahl statt, sodass auch das ersatzweise Vorlesen der SMS entfällt. Laut Hotline ist eine Benachrichtigung per SMS im Festnetz sogar nur zur Stamm-Rufnummer der T-NetBox möglich (fraglich). Eventuell behindert auch eine gleichzeitig aktivierte telefonische Benachrichtigung die Ausführung der SMS-Benachrichtigung ins Festnetz.

Prinzipiell wird eine Benachrichtigung per SMS im Festnetz über das SMS-Zentrum der T-Com Optionen verschickt. Werden dabei Anschlüsse ohne geeignetes Endgerät erreicht, wird die SMS vorgelesen.

Die früher einstellbare Benachrichtigung über Pager (Cityruf, Scall, Skyper, Infofix) ist seit 2002 nicht mehr möglich.

Die Benachrichtigung per SMS mit dem Inhalt "T-Net Box, Sie haben 1 Neue Nachricht(en), 0 als Fax." (keine Angabe der Anrufer-Nummer) erfolgt immer sofort nach dem Eingang neuer Nachrichten, bei SMS ins Festnetz hält das SMS-Zentrum der T-Com allerdings eine (dort deaktivierbare) Nachtruhe von 23 bis 07 Uhr ein. Bei einer SMS-Benachrichtigung wird die Off-Call Rufnummer "01805066033" übermittelt, über die man dann von jedem Anschluss aus Zugang zu seiner T-NetBox für die Abfrage der Nachrichten bekommt.

MWI

Die MWI-Signalisierung (Message Waiting Indication) benachrichtigt im Hintergrund über neu eingegangene Nachrichten eines genutzten virtuellen Speichersystems (z.B. Sprachbox, Mailbox, auch bei Internet-Telefonie). Diese Nachrichtensignalisierung ermöglicht die "geräuschlose" Information am Anschluss des Inhabers durch eine entsprechende Anzeige am eigenen Gerät.

Bei der T-NetBox ist dieses Merkmal seit dem 03.02.2003 automatisch aktiviert, bei manchen Anschlüssen muss es eventuell erst durch die Hotline freigeschaltet bzw. angestoßen werden.

Unabhängig von einer eingerichteten Benachrichtigung per Anruf oder SMS meldet die T-NetBox neue Mitteilungen immer sofort nach deren Eingang auch per MWI-Signalisierung. Übermittelt wird dabei die Anzahl neuer bzw. wartender Nachrichten, bei aktivierter Fax-Funktion auch gesondert die Anzahl eingegangener Faxe, und zusätzlich die Rufnummer der T-NetBox (08003302424). Ein geeignetes Endgerät wie Telefon oder Telefonanlage kann diese Benachrichtigung nun zusammen mit Datum und Uhrzeit in die Anruferliste eintragen und per Display anzeigen oder mittels Lampe (LED-Anzeige) melden.

Bei ISDN erfolgt die MWI-Signalisierung ohne einen Verbindungsaufbau direkt über den D-Kanal und kann von empfangsbereiten ISDN-Geräten ausgewertet werden. Einige TK-Anlagen reichen das Signal nicht über ihren internen S0-Bus weiter, sodass die hier angeschlossenen MWI-fähigen Endgeräte die neuen Nachrichten nicht anzeigen können.

Bei Analog-Anschlüssen ist eine Signalisierung neuer Nachrichten an geeigneten Geräten ebenfalls über die MWI-Benachrichtigung möglich (Funktion hier ähnlich wie beim SMS-Empfang). Die Unterstützung durch die T-NetBox ist noch fraglich...

Aufleger

Bei aktivierter Benachrichtigung informiert die T-NetBox standardmäßig auch über Anrufer ohne hinterlassene Nachricht, wenn deren Rufnummer übermittelt wurde. Dies kann recht lästig werden, da man erst bei der folgenden Abfrage erfährt, dass gar keine Mitteilung vorliegt.

36... Benachrichtigung auch über Anrufer ohne hinterlassene Nachricht (Status wird angesagt)
... *  - Ausschalten bzw. Einschalten (Voreinstellung)

Durch das Ausschalten dieser Funktion werden Benachrichtigungen unterbunden, wenn der Anrufer gleich wieder aufgelegt und gar keine Mitteilung aufgesprochen hat. Bei übermittelter Rufnummer wurde dieser Anruf dennoch gespeichert, bei späterer Abfrage der eingegangenen Anrufe wird dessen übermittelte Rufnummer angesagt und ein Rückruf angeboten.

5 b

Telefonisch - Ablauf der Benachrichtigung

Anwahl Wiederholung Abfrage Anruferliste Hinweise Sicherheit

Bei aktivierter telefonischer Benachrichtigung wählt die T-NetBox nach dem Eingang einer neuen Nachricht die angegebene Rufnummer entweder sofort oder erst zu Beginn eines eingestellten Zeitraums an.

Anwahl

Die T-NetBox übermittelt zur Anzeige an CLIP-fähigen Endgeräten bei ihrem Anruf zum eigenen Anschluss die Rufnummer "08003302424", bei einem Anruf zu fremden Anschlüssen die Off-Call Rufnummer "01805066033".

Nach Annahme des Benachrichtigungsanrufs meldet sich die T-NetBox mit Ansage der Rufnummer des Inhabers, wenn kein Boxname aufgesprochen wurde.

Ansage: "Hier ist die T-NetBox von [Rufnummer oder Boxname]. Sie haben [Anzahl] neue Nachrichten, (dies ist eine Fax-Nachricht mit [Anzahl] Seiten,) zur sofortigen Abfrage der Nachrichten drücken Sie jetzt die 1."

Erfolgt nun keine Eingabe, wird ohne weitere Nachfrage nach wenigen Sekunden die Verbindung beendet.

Nach dem Druck auf 1 folgt die Aufforderung zur Eingabe von PIN * für die Legitimation. War die Legitimation auch nach 3 Aufforderungen erfolglos, wird automatisch zur Hotline verbunden.

Ohne eine korrekte Legitimation bleibt ein angenommener Benachrichtigungsanruf kostenlos, dies gilt auch zu fremden bzw. nicht registrierten Rufnummern. Somit entstehen keine Kosten, wenn nach der Annahme einfach wieder aufgelegt wird, oder wenn die Benachrichtigung von einem Anrufbeantworter oder einer Mobilbox entgegengenommen wurde.

Wiederholung

Wird ein Benachrichtigungsanruf gar nicht angenommen, ruft die Box noch weitere 4 mal im Abstand von je 3 Minuten an. Wurde zwar abgehoben (z.B. durch einen Anrufbeantworter), aber die Legitimation nicht durchgeführt, folgen bis zu 12 weitere Versuche in immer längeren Abständen: Zunächst nach 10 Minuten, dann nach 20 und erneut nach 30 Minuten. Die weiteren Anrufe erfolgen dann immer im Abstand von 60 Minuten.

Box-zu-Box-Benachrichtigung: Wird ein Benachrichtigungsanruf angenommen, sendet die T-NetBox zunächst 3 Piep-Töne als "Lockruf", worauf moderne Sprachboxen (z.B. Mobilbox, neuerer Anrufbeantworter) entsprechend antworten. Es werden nun keine weiteren Benachrichtigungen von der T-NetBox ausgeführt, um Benachrichtigungs-Schleifen zwischen den Boxen zu vermeiden.

Werden die Anrufe von einem herkömmlichen Anrufbeantworter angenommen, sollte dessen Begrüßung maximal 15 Sekunden lang sein, damit er noch das Ende der Benachrichtigungsansage aufzeichnet. Man muss dann aber mit bis zu 13 aufgezeichneten Mitteilungen rechnen. Will man genau dies vermeiden, sollte dessen Begrüßung mindestens 30 Sekunden lang sein, da die T-NetBox dann inzwischen die Verbindung wieder beendet hat.

Abfrage

Nur nach einer korrekten Legitimation gilt die Benachrichtigung damit jetzt als erledigt.

Man befindet sich nun im Menü zur Abfrage der vorhandenen Nachrichten mit Ansage der Sprachnachrichten und evtl. möglichem Rückruf. Neu eingegangene Faxe werden über die Fax-Abfrage angesagt und können durch Weiterleiten ausgedruckt werden.

Die Bedienung ist nach Annahme eines Benachrichtigungsanrufes völlig identisch wie beim Zugang durch eigene Einwahl in die T-NetBox. Über das Hauptmenü ist die Konfiguration aller Einstellungen möglich.

Anruferliste

Die bei Benachrichtigungsanrufen von der T-NetBox an den eigenen oder an fremde CLIP-fähige Anschlüsse übermittelte Rufnummer wird von geeigneten Telefonen bzw. Endgeräten angezeigt und üblicherweise in der Anrufliste gespeichert.

Nervenschonung

Möchte man nur durch einen Eintrag in die Anruferliste seines lokalen Endgerätes über eine erfolgte Benachrichtigung informiert werden, lässt man sich bei ISDN über eine im Gerät eingetragene weitere MSN seines Anschlusses benachrichtigen. Wird diese MSN mittels Anrufweiterschaltung Umleitungen VERZÖGERT zu einer nicht existierenden Rufnummer weggeschaltet, erfolgen nur 5 Benachrichtigungs-Versuche mit nur kurzem 'Klingeln'. Hat das Endgerät Funktionen wie 'Anruffilter' oder 'Rufverzögerung', kann man das Klingeln auch ganz verhindern.

Auch das unerwünschte Annehmen durch einen evtl. sonst reagierenden Anrufbeantworter wird verhindert, wenn dieser erst nach Ablauf der AWS-Verzögerungszeit (z.B. 20 Sekunden) abhebt. Diese weitere MSN braucht nicht zusätzlich registriert zu werden (Multi-Numbering).

Eine telefonische Benachrichtigung bleibt auch zu fremden bzw. nicht registrierten Rufnummern kostenlos, wenn der Anruf der T-NetBox nicht angenommen wird, bzw. nach der Annahme nicht die geforderte Legitimation erfolgt. Die Einwahl zur Abfrage kann anschließend manuell und evtl. preisgünstiger selbst vorgenommen werden, von einer eigenen bzw. registrierten Rufnummer aus auch gratis.

Hinweise

Ein nicht aufgesprochener Boxname bewirkt bei telefonischer Benachrichtigung die Ansage der Rufnummer durch die T-NetBox beim von ihr angerufenen Anschluss. Dies kann bei einem Benachrichtigungsanruf zu fremden Anschlüssen (z.B. ins Büro) unerwünscht sein, falls dort auch andere Personen diesen Anruf entgegen nehmen könnten.

Fremdannahme

Falls Benachrichtigungsanrufe von anderen Personen (z.B. am Arbeitsplatz) angenommen werden könnten, kann man als Boxname einen entsprechenden Hinweis aufsprechen, die T-NetBox meldet sich dann z.B. mit
"Hier ist die T-NetBox von ..."

"... Herrn Meier. Bitte holen Sie Herrn Meier ans Telefon oder geben Sie ihm Bescheid, danke ..."

Da ohne eine folgende Eingabe die Verbindung schon nach wenigen Sekunden beendet wird, kann man bei der Aufzeichnung des Boxnamens auch eine längere Sprechpause anhängen oder die Bitte wiederholen. Nach einem Abbruch der Benachrichtigung erfolgen später weitere Anrufe durch die T-NetBox.

Damit nun aber nicht auch die zur Box weitergeleiteten Anrufer diesen Text hören, muss jetzt statt eines Standard-Begrüßungstextes unbedingt ein Persönlicher Begrüßungstext benutzt werden.

Eine telefonische Benachrichtigung ist üblicherweise nicht möglich zu einer Rufnummer, bei der eine Anrufweiterschaltung SOFORT eingerichtet ist. Dies gilt insbesondere für die Rufnummer, bei der eine sofortige Weiterleitung zur T-NetBox eingeschaltet ist. Die T-NetBox erkennt einen solchen an sie zurückgeleiteten Benachrichtigungsanruf und speichert diesen nicht als neue Nachricht. Bei manchen Anschlüssen ist/war die T-NetBox in der Lage, eine solche externe Weiterschaltung in der Vermittlungsstelle zu "durchbrechen" und Anrufe zur Benachrichtigung dennoch am Anschluss durchzustellen.

Sicherheit

Ein Anrufer könnte in betrügerischer Absicht einen Benachrichtigungsanruf der T-NetBox durch Nachahmung der Ansage simulieren, um an die PIN des Inhabers zu gelangen. Beim Eingang einer telefonischen Benachrichtigung sollte man sich vor Eingabe seiner PIN sicher sein, dass der Anruf auch tatsächlich von der T-NetBox kommt.

Ein Indiz hierfür ist die CLIP-Anzeige der korrekten Rufnummer "08003302424" (oder "01805066033" bei Anruf zu einem fremden Anschluss). Ein weiterer Anhaltspunkt ist die Ansage des Inhabers: "Hier ist die T-NetBox von Rufnummer [oder] Boxname."

Wenn Bedenken über die Herkunft des Benachrichtigungsanrufs bestehen, kann die Verbindung einfach durch Auflegen beendet werden. Zur sicheren Abfrage der Nachrichten kann die T-NetBox jederzeit selbst angewählt werden. Wer jedes Sicherheitsrisiko ausschließen will, sollte bei ankommenden Rufen generell keine PIN angeben.

Es gibt nur eine gemeinsame PIN für Zugang, Abfrage und Konfiguration der T-NetBox von zu Hause und unterwegs. Mit dieser einheitlichen Geheimzahl können auch weitere Dienste des Telekom-Anschlusses eingestellt werden, wie etwa die Fernsteuerung der Anrufweiterschaltung.

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Family-Box

Seit dem 01.04.2007 ist in der Leistungsbeschreibung die Family-Box gestrichen und in der Preisliste nur noch aufgeführt als "Leistung, die nicht mehr neu bereitgestellt wird", Bestandskunden können ihre Family-Box(en) somit unverändert weiter nutzen. Ehemaligen Nutzern einer Family-Box wird deren Einrichtung teilweise weiterhin im Menü angeboten, während Neuinhaber einer T-NetBox möglicherweise keine Family-Box mehr einrichten können.

Für jede T-NetBox (Haupt-Box) können bis zu 9 weitere Unter-Boxen eingerichtet sein. Die erste Family-Box ist kostenlos, für weitere wird jeweils ein zusätzlicher Monatspreis berechnet.

Family-Boxen sind nur bei der Einfach-Version der T-NetBox möglich, sie können nicht eingerichtet werden bei der erweiterten T-NetBox mit Unified Messaging (dort gibt es die Corporate Box für Nebenstellen).

Die Preise für die von Family-Boxen genutzten Leistungen (zusätzliche Fax-Funktion, Fax-Ausdruck, Benachrichtigung, Rückruf) werden dem Anschlussinhaber der Haupt-Box berechnet.

Einrichtung

Das Einrichten und Löschen von Family-Boxen ist nur von der Haupt-Box aus möglich, es erfolgt vom Hauptmenü aus über den Menüpunkt für weitere Leistungsmerkmale.

4... 2... Anzahl der Family-Boxen ändern (Anzahl vorhandener Family-Boxen wird angesagt)
...1 - Neue Family-Box einrichten und deren PIN festlegen
...9 - Vorhandene Family-Box löschen und mit * bestätigen

Eine Kennziffer wird jeder Family-Box automatisch - beginnend mit 1 - vom System bei der Einrichtung zugeordnet, die Haupt-Box hat die Kennziffer 0.

Zugriff

Der Haupt-Inhaber teilt seinem "Unter-Mieter" die Kennziffer der Family-Box und die festgelegte PIN mit. Durch Änderung seiner eigenständigen PIN hat der Nutzer der Family-Box alleinigen Zugriff auf die Unter-Box. Eine Family-Box kann jederzeit von der Haupt-Box aus gelöscht werden.

Damit kein gegenseitiger Zugang ohne PIN-Eingabe möglich ist, muss bei Haupt- und Family-Boxen jeweils die PIN-Abfrage eingeschaltet sein.

Der Zugang zur Abfrage und Konfiguration einer Family-Box erfolgt wie bei der Einwahl für die Haupt-Box. Bei eingerichteter Family-Box wird hier zunächst die Legitimation erwartet durch die zusätzliche Ansage "Kennziffer der Family-Box eingeben, die Haupt-Box ist die Null". Anschließend folgt gegebenenfalls die Aufforderung zur PIN-Eingabe.

Einstellung

Jede Family-Box stellt eine eigene persönliche T-NetBox dar, folgende Leistungsmerkmale sind individuell und von der Haupt-Box unabhängig konfigurierbar.

Eine Family-Box hat ihre eigene Speicherkapazität für jeweils weitere 30 Sprachnachrichten (und ggf. 30 Faxe).

Empfang

Erreichbar sind Family-Boxen über die selbe(n) Rufnummer(n) der Haupt-Box, d.h. es gelten die selben Weiterleitungs-Einstellungen für die Bereitschaft (ein/aus, sofort/verzögert/besetzt) wie bei der Haupt-Box.

Anrufer hören zunächst den eingestellten Begrüßungstext der Haupt-Box, ein aktivierter Standard-Begrüßungstext ist hierbei wenig sinnvoll. Wer nun unter welcher Kennziffer erreichbar ist, muss aus dem aktivierten Persönlichen Begrüßungstext der Haupt-Box hervorgehen, z.B.

"... für Anton 1 drücken, für Berta 2 drücken, für eine Info an alle einfach nach dem Piep sprechen".

Zusatzansage

Nach dem Vorspielen des Begrüßungstextes (Standard- oder Persönlicher Begrüßungstext) hören die Anrufer jetzt immer zusätzlich noch eine der folgenden Ansagen.

Fälschlicherweise ist diese ohnehin störende Ansage abhängig von der Menü-Sprache, die für die interne Systemführung durch den Inhaber eingestellt wurde. Wenn dort "Englisch" oder "Türkisch" ausgewählt ist, hören auch Anrufer die Zusatzansage zur Family-Box in dieser Sprache.

Nun wartet die T-NetBox einige Sekunden auf die Eingabe einer korrekten Kennziffer (1-9). Wurde eine Family-Box ausgewählt, wird der individuelle Begrüßungstext der gewählten Family-Box vorgespielt, und anschließend die Nachricht in dieser Family-Box gespeichert. Befindet sich die Family-Box im reinen Ansagebetrieb, ist nur der Ansagetext zu hören, keine Nachrichten-Annahme.

Erfolgte keine Auswahl durch den Anrufer, hört er nun die Ansage "Sie können jetzt eine Nachricht in der Haupt-Box hinterlegen". Nach dem Piep-Ton wird die Nachricht in der Haupt-Box gespeichert (die Auswahl einer Family-Box durch Eingabe einer Kennziffer ist jetzt nicht mehr möglich).

Man kann/könnte eine eingerichtete Family-Box im Begrüßungstext der Haupt-Box auch unerwähnt lassen, um nur bestimmte Leute vorab über die Möglichkeit zu informieren, während der Begrüßung z.B. die Taste 1 zu drücken. Durch die individuelle Einstellung der Benachrichtigung kann über Anrufe (nur) auf dieser Family-Box dann bevorzugt informiert werden, z.B. im Büro oder zum Handy. Durch die immer zwangsweise folgende Zusatzansage wird diese "Geheim-Variante" leider eingeschränkt.

Professionell

Auch professionellere oder geschäftliche Funktionen könn(t)en realisiert werden.

Beispielansage:
"Informationen zu unseren Geschäftszeiten erhalten Sie mit 1,
eine Bestellung aufgeben können Sie mit 2,
eine Reklamation hinterlassen Sie mit 3,
eine Nachricht für die Personalabteilung mit 4.
Wünschen Sie einen dringenden Rückruf, drücken Sie die 5.
Ohne Auswahl können Sie jetzt ein Fax oder eine sonstige Mitteilung nach dem Signalton hinterlassen."

Auch hier ist die folgende Zusatzansage durch Zwangs-Erwähnung von "Family-Box" und "Haupt-Box" verwirrend.

Hierbei kann dann mit Family-Box 1 im reinen Ansagebetrieb eine längere Auskunft erteilt werden. Eine (bevorzugte) Benachrichtigung richtet man (nur) für Family-Box 5 ein. Der Fax-Empfang erfolgt über die Haupt-Box.

Fax-Empfang

Für Family-Boxen kann man auch jeweils eine eigene Fax-Funktion einrichten, jede Fax-Funktion wird dann mit einem zusätzlichen Monatspreis berechnet.

Mit der Fax-Funktion einer Family-Box ist allerdings kein automatischer Faxempfang möglich, da Anrufer mittels Kennziffer erst die Family-Box manuell auswählen müssen. Ist mindestens eine Family-Box eingerichtet, muss bei jeder Einwahl in die T-NetBox zur Abfrage und Konfiguration nun zusätzlich immer erst die Kennziffer der gewünschten Family-Box ausgewählt werden, zur Haupt-Box gelangt man auch erst nach Eingabe der Kennziffer 0. Nach Einwahl vom fremden Anschluss wird der Begrüßungstext mit * unterbrochen und die Kennziffer eingegeben.

Mitteilung intern

Innerhalb einer T-NetBox können gegenseitig maximal 1 Minute lange Sprachnachrichten in anderen Family-Boxen bzw. in der Haupt-Box hinterlassen werden, dies ist auch in die eigene Family- bzw. Haupt-Box möglich (z.B. als Memo). Nach Einwahl in die T-NetBox (vom eigenen Anschluss aus entstehen keine Zusatzkosten) wird die Funktion im Hauptmenü ausgewählt.

6... Nachrichten senden innerhalb der Family-Box
...Kennziffer der gewünschten Box eingeben und Mitteilung aufsprechen

Auch nach diesem internen Senden von gegenseitigen Nachrichten erfolgt eine Benachrichtigung entsprechend der jeweiligen Konfiguration, allerdings nicht beim Hinterlassen von Infos in der eigenen Family-/Haupt-Box. Wenn sich die ausgewählte Box im reinen Ansagebetrieb befindet, kann keine Mitteilung aufgesprochen werden.

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Fax-Funktion

7 a

Empfang eingehender Faxe

Die Einfach-Version der T-NetBox kann für einen zusätzlichen Monatspreis auch für den Fax-Empfang erweitert werden. Hierzu muss zunächst die Fax-Funktion eingerichtet werden, sie ist jederzeit wieder kündbar.

Enthalten ist die Fax-Funktion bereits bei der erweiterten T-NetBox mit Unified Messaging (auch Versand).

Durch die Weiterleitung auf die T-NetBox können am eigenen Anschluss auch dann Faxe angenommen werden, wenn kein eigenes Fax-Gerät vorhanden ist, oder wenn ein PC mit Fax-Software nicht empfangsbereit ist. Die gespeicherten Dokumente können dann manuell an einen beliebigen Faxanschluss weitergesendet oder später an den eigenen Fax-PC geschickt werden. Über die Fernabfrage oder einen Benachrichtigungsanruf kann man sich eingegangene Faxe z.B. vom Arbeitsplatz aus auch gleich dorthin ausdrucken lassen.

Einrichtung und Kündigung

Der aktuelle Einrichtungszustand kann nicht abgefragt werden, er ergibt sich erst indirekt durch die Ansage nach Wahl des Menüpunktes für weitere Leistungsmerkmale im Hauptmenü.

4... Angebot - Fax-Funktion aktivieren bzw. deaktivieren (je nach Status)
...1 - Einrichtung - Kostenhinweis bestätigen mit PIN *
...1 - Kündigung - ist ohne Bestätigung sofort gelöscht
...0 - Hauptmenü - wieder zurück ohne Änderung

Bei bereits eingerichteter Fax-Funktion führt die Auswahl 1 ohne weitere Nachfrage unmittelbar zur Löschung.

Annahme und Speicherung

Bei eingeschalteter Bereitschaft werden Anrufer wie üblich zur T-NetBox weitergeleitet und hören die eingestellte Begrüßungsansage. Im normalen Anrufbeantworterbetrieb wird ein nun gesendetes Fax von der T-NetBox automatisch erkannt und gespeichert. Im reinen Ansagebetrieb ist kein Fax-Empfang möglich.

Kommt bei ISDN der Anruf über eine zusätzlich registrierte MSN (Multi-Numbering), die als "nur Fax" konfiguriert ist, folgt sofort der Faxton und der Begrüßungstext wird nicht vorgespielt. Wenn die T-NetBox auf den reinen Ansagebetrieb eingestellt ist, dann ist auch über diese MSN kein Fax-Empfang mehr möglich.

Ein eingehendes Fax-Dokument kann aus maximal 10 Seiten bestehen und wird zum erstmaligen Ausdruck 21 Tage lang gespeichert, nach erfolgtem Erstausdruck wird es automatisch nach 7 Tagen gelöscht. Sobald die maximale Speicherkapazität von 30 Faxen erreicht ist, erhalten weitere Anrufer eine entsprechende Ansage.

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Abfrage vorhandener Faxe

Auswahl Ausdruck Standard-Faxnummer

Über den Menüpunkt Nachrichten abfragen gelangt man im Hauptmenü mit der 1 auch zu den gespeicherten Faxen. Bei ebenfalls vorhandenen (neuen) Sprachnachrichten wird ein direkter Sprung dort mit * hierher zu den Faxen angeboten, ansonsten erfolgt zunächst die Ansage der Sprachnachrichten. Sind ausschließlich (neue) Faxe vorhanden, gelangt man sofort automatisch hier zur Fax-Abfrage.

Auswahl der Faxe

Das erste Angebot bei der Fax-Abfrage Alle Drucken sollte man ignorieren und die einzelne Ansage der Fax-Daten abwarten.

 1 ... Nachrichten abfragen - falls Faxe vorhanden...
... *  - oder automatisch...
erfolgt... Fax-Abfrage - nach Ansage der Anzahl vorhandener Faxe...
... *  - Alle Drucken gemeinsam am selben Ziel - oder ohne Auswahl folgt...
einzeln... Ansage der Fax-Daten - mit Datum/Uhrzeit und jeweiliger Seitenzahl (neuere zuerst)
... *  - Ausdrucken - nur dieses Fax weiterleiten
... 1  - Wiederholen der aktuellen Angaben
... 2  - Pause ein/aus (maximal 30 Sekunden)
... 3  - Nächste Fax-Nachricht ansagen
... 9  - Löschen des aktuellen Fax, Bestätigung mit *

Beim gleichzeitigen Ausdruck aller (neuen) Faxe am selben Ziel, werden diese zusammengefasst gesendet als 1 Dokument bestehend aus mehreren Seiten. Dies kann beim Fax-Empfang durch PC-Software ungünstig sein, da die verschiedenen Faxe (evtl. selbst mehrseitig) gemeinsam in 1 Datei gespeichert werden.

Ausdruck durch Weiterleiten

Die von der T-NetBox angenommenen Faxe werden gespeichert und stehen anschließend zur Abfrage bereit. Mit dem Fax-Ausdruck erteilt man jeweils den Befehl, das Dokument nun an einen beliebigen Anschluss weiterzusenden. Diese Weiterleitung kann immer nur manuell während der Fax-Abfrage ausgelöst werden.

Es ist keine voreingestellte automatische Fax-Weiterleitung oder eine direkte Abholung aus der T-NetBox durch Fax-Abruf möglich. Die Einfach-Variante der T-NetBox bietet auch keine Weiterleitung als E-Mail-Anhang.

Nach dem Ausdruck-Befehl wird jeweils nach der Zielrufnummer für die Fax-Zustellung gefragt. Hier kann eine voreingestellte Standard-Faxnummer bestätigt werden, oder individuell eine andere Rufnummer (mit Vorwahl) eingegeben werden. Verbindungen sind nur zu den eigenen und registrierten Rufnummern kostenlos, ansonsten werden entsprechende Telefonkosten berechnet.

Standard-Faxnummer

Sendet man gespeicherte Faxe zum Ausdrucken oft an die selbe Rufnummer, kann man diese zur Vereinfachung als Standard-Faxnummer voreinstellen.

323... Standard-Faxnummer einstellen (wird vorgelesen falls schon gespeichert, ändern mit #)
...Rufnummer * mit Vorwahl eingeben, nach dem Vorlesen bestätigen mit  * 

Beim Fax-Ausdruck kann dann jeweils diese gespeicherte Rufnummer als Zielvorgabe einfach bestätigt werden, es kann aber stattdessen immer auch eine beliebige andere Faxnummer angegeben werden.

7 c

Hinweise zur Fax-Funktion

Sinnvoll ist die Nutzung der Fax-Funktion insbesondere für den gelegentlichen Empfang ohne zusätzliche Geräte-Anschaffung, aber auch für eine zeitweise Schonung eines vorhandenen Faxgerätes und der Verbrauchsmaterialien (nächtlicher Fax-Spam). Bei ausschließlicher Faxnutzung über einen PC mit Fax-Software sorgt eine aktivierte verzögerte Bereitschaft für die automatische Annahme durch die T-NetBox bei ausgeschaltetem PC.

Zustellung am Ziel

Gesperrt sind Sondernummern mit 0900 (Premium Rate) und Call-by-Call-Vorwahlen 010... bei Angabe der Zielrufnummer für den Fax-Ausdruck.

Erkennbar zeigt sich die T-NetBox beim Anruf durch Übermittlung ihrer Rufnummer "08003302424" zur Anzeige an CLIP-fähigen Endgeräten/Anschlüssen. Als Absender wird bei der Zustellung die Fax-Kennung "T-Net-Box" in der Kopfzeile gesendet.

Deaktivieren muss man für den Fax-Ausdruck vorübergehend eine an der (eigenen) Zielrufnummer evtl. eingeschaltete sofortige Bereitschaft der T-NetBox bzw. die eingerichtete Anrufweiterschaltung SOFORT, da ansonsten das weitergesendete Fax wieder unmittelbar zur T-NetBox umgeleitet wird.

Mehrere gespeicherte Faxe, die man für den Ausdruck einzeln zur Weiterleitung auswählt, werden auch mit separaten Anrufen zum Ziel gesendet. Bei jeweils identischem Zielanschluss sollte man einen entsprechenden zeitlichen Abstand lassen, da sonst durch die T-NetBox mehrere Anrufe gleichzeitig erfolgen. Dies ist auch bei ISDN-Anschlüssen problematisch, da hier zur gleichen Zeit mehrere Fax-Empfänger bereit sein müssten.

Analog-Anschlüsse

Mit nur einer Rufnummer ist die kombinierte Nutzung der T-NetBox als Anrufbeantworter und Fax-Empfänger problematisch, da die Erkennung von eingehenden Faxen (Fax-Weiche) erst nach der Weiterschaltung des Anrufs beim Empfang der Nachricht möglich ist. Damit auch ein ankommendes Fax immer sicher angenommen wird, müssten generell alle Rufe am Anschluss ohne Entgegennahme zur T-NetBox weitergeschaltet werden.

Bei eher seltenem Empfang von Faxen empfiehlt sich die kombinierte Bereitschaft VERZÖGERT und BESETZT mit der Absprache, Faxe zuvor telefonisch anzukündigen, bzw. nach einem Fehlversuch erneut zu senden.

Bei einem fälschlich selbst per Telefon angenommenen Fax kann man nur auf einen erneuten Anwahlversuch des Versenders hoffen, den man dann unangetastet zur T-NetBox umleiten lässt. Auch eine eigene Fax-Weiche am Anschluss kann eine Unterscheidung erst nach Annahme der Verbindung vornehmen, der bereits entgegengenommene Ruf kann dann aber nicht mehr zur T-NetBox geschaltet werden.

Da nur eine Leitung zur Verfügung steht, muss beim Fax-Ausdruck unmittelbar nach Bestätigung der Rufnummer für das Weiterleitungsziel aufgelegt werden, wenn die Zustellung am selben Anschluss erfolgen soll.

ISDN-Anschlüsse

Die T-NetBox kann nur Faxe der (analogen) Gruppe 3 empfangen, die Annahme von (ohnehin ungebräuchlichen) ISDN-Faxen der Gruppe 4 ist nicht möglich.

Bei ISDN gibt es prinzipielle Probleme mit der Anrufweiterschaltung VERZÖGERT und BESETZT, sowie der Dienstekennung. Für die Fax-Nutzung sollte unbedingt eine eigene MSN verwendet werden, für einen sicheren Empfang von Faxen empfiehlt sich die sofortige Bereitschaft mit unmittelbarer Weiterleitung zur T-NetBox. Um für den Fax-Ausdruck die Umleitung nicht jedesmal aus- und einschalten zu müssen, kann man hierfür eine weitere seiner MSN nutzen. Nach zusätzlicher Registrierung dieser MSN (Multi-Numbering) entstehen auch keine weiteren Kosten.

Die generelle Annahme von Faxen durch die T-NetBox hat auch den Vorteil, dass alle empfangenen Dokumente nach dem Ausdruck noch 7 Tage in der T-NetBox gesichert bleiben und bei Bedarf einfach nochmal gesendet werden können, auch zu anderen Anschlüssen.

UmleitungenLösungsvorschläge der ISDN-Probleme mit ausführlicher Erläuterung

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Unified Messaging

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Allgemein

Seit dem 01.04.2007 wird (laut geänderter Leistungsbeschreibung/Preisliste) keine neue T-NetBox mit Unified Messaging mehr eingerichtet, nur Bestandskunden können sie weiterhin nutzen. Die Professional-Variante ist seit dem 01.08.2007 ganz aus der Preisliste verschwunden.

Neben der T-NetBox als Einfach-Variante gibt es seit 2001 zusätzlich noch zwei erweiterte Varianten.

Identisch ist der Funktionsumfang beider Ausführungen, die Professional-Variante bietet eine größere Kapazität.

Im Vergleich zur einfachen T-NetBox ist der Empfang und die Speicherung von Sprachmitteilungen unverändert. Die Fax-Funktion ist bei einer T-NetBox mit Unified Messaging generell bereits inklusive, sie enthält hier neben dem Fax-Empfang auch die Möglichkeit zum Fax-Versand.

Die zusätzliche Leistung Family-Box steht bei der T-NetBox mit Unified Messaging nicht mehr zur Verfügung. Zur Nutzung von Durchwahlrufnummern (Anlagenanschlüsse) kann eine Corporate Box eingerichtet werden, die aus einer Haupt-Box (Main-Box, Admin-Box) und mehreren Unter-Boxen (Sub-Box) für die einzelnen Nebenstellen besteht. Für jede Unter-Box kann eine beliebige E-Mail-Adresse angegeben werden, zu der dann jede in dieser Box eingehende Nachricht weitergeleitet wird.

Die Einrichtung und Kündigung einer T-NetBox "mit vereinheitlichter Nachrichtenverwaltung" ist nur durch die Hotline möglich, diese ruft man hierzu vom eigenen Anschluss aus an. Bei Einrichtung einer T-NetBox mit Unified Messaging als Upgrade wird eine bisher auf der selben Rufnummer vorhandene Einfach-T-NetBox komplett mit allen Nachrichten gelöscht.

Bei ISDN kann eine T-NetBox mit Unified Messaging auch auf einer weiteren Rufnummer (MSN) des Anschlusses zusätzlich zu einer vorhandenen Einfach-T-NetBox eingerichtet werden.

Für die T-NetBox mit Unified Messaging gibt es ein ausführliches Anwenderhandbuch Dokumente als PDF-Download.

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Merkmale

Vergleich Speicherung Voice Fax Mail SMS Web

Vergleich

Unterschiedliche monatliche Grundpreise und einmalige Einrichtungskosten ermöglichen verschiedene ergänzende Leistungsmerkmale.

T-NetBox - Leistungsvergleich der verschiedenen Varianten / TeleFAQ.de © 01.09.2005 Druck-Info
Dienste Leistungen, Funktionen, Merkmale T-NetBox
(Einfach)
T-NetBox mit
Unified Messaging
T-NetBox mit
Unified Messaging
Professional
Voice Sprachnachricht (Empfang und Speicherung) inkl. inkl. inkl.
Sprachmitteilung (Versand mit telef. Vorlesen) / Nutzungskosten Nutzungskosten
Sprachantwort (als E-Mail-Anhang) / gratis gratis
Family-Box (die erste Unter-Box ist gratis) monatl. Aufpreis / /
Fax Empfang (keine weiteren Nutzungskosten) monatl. Aufpreis inkl. inkl.
Ausdruck (empfangene Faxe weitersenden) gratis oder Nutzung gratis oder Nutzung gratis oder Nutzung
Versand (auch Weiterleitung von E-Mails als Fax) / Nutzungskosten Nutzungskosten
Abruf (Abholung bei externem Anbieter) / Nutzungskosten Nutzungskosten
Mail Empfang (und Speicherung) / inkl. inkl.
Versand (auch Weiterleit. von Voice/Fax als Anhang) / inkl. inkl.
Anhang (bei Empfang und Versand, Größe maximal) / 5 MB 20 MB
Adressen (zusätzlich Alias-Anzahl maximal) / 1 + 2 1 + 5
Signaturen (Anzahl speicherbar maximal) / 3 5
Spam-Filter (Anzahl maximal) / 10 10
POP3-Sammeldienst (Anzahl Konten maximal) / ? ?
SMS Versand (an Mobilfunk oder Festnetz)
(Empfang und Speicherung als Sprachnachricht gratis)
/ 10 gratis monatl.,
dann je Nutzung
10 gratis monatl.,
dann je Nutzung
Web Virtuelle Festplatte (Ablage beliebiger Dateien) / inkl. inkl.
Speicherkapazität (für alle Nachrichten und Dateien) 30 Voice (+30 Fax) 40 MB 100 MB
Speicherdauer (neue Nachrichten vor Erstabfrage) 21 Tage 28 Tage 28 Tage
Versandlimit (Voice, Fax, Mail, SMS, Anzahl max.) / je 100 tägl. je 500 tägl.
Adressbuch (Termine, Aufgaben, Kalender) / inkl. inkl.

Speicherung von Nachrichten

Gespeicherte Nachrichten werden nach 28 Tagen gelöscht, durch die Abfrage neu eingegangener Mitteilungen wird diese Frist weder verlängert noch verkürzt (anders als bei der Einfach-T-NetBox). Von gesendeten Nachrichten kann zur Archivierung eine Kopie im gesonderten Ordner abgelegt werden, auch sie werden nur für diese Dauer aufbewahrt. (Angeblich kann hier die übliche Speicherdauer nach dem Versand auch verlängert werden). Nach dem Verschieben einer Datei in einen anderen Ordner beginnt die Speicherfrist evtl. wieder von vorne (?). Eine unbefristete Aufbewahrung wäre evtl. nach einer Ablage auf der virtuellen Festplatte der T-NetBox möglich, falls das vorgesehen ist (?).

Voice - Sprachnachrichten

Beim Empfang eingehender Sprachnachrichten gibt es keine Beschränkung für die Anzahl speicherbarer Mitteilungen, es gilt die Gesamt-Speicherkapazität für alle Nachrichten und Dateien zusammen. Vorliegende Sprachnachrichten stehen im Web-Portal als Audio-Datei (WAV) zur Verfügung und können manuell als E-Mail-Anhang weitergeleitet werden, eine automatische Weiterleitung ist nicht möglich.

Über den Web-Zugang können schriftlich verfasste Nachrichten als Sprachmitteilung an Telefonanschlüsse (auch Handy) verschickt werden. Hierzu wird zusätzlich zu einem eingegebenen Text die Rufnummer des Empfängers angegeben, dem diese Nachricht dann mit synthetischer Sprache während des Anrufs durch die T-NetBox am Telefon vorgelesen wird (Text to Speech).

Bei telefonischer Abfrage von E-Mails kann eine Sprachantwort aufgesprochen und als Audio-Anhang per E-Mail an den Absender geschickt werden.

Fax

Beim Empfang eingehender Faxe gibt es keine Beschränkung für die Anzahl speicherbarer Mitteilungen, es gilt die Gesamt-Speicherkapazität für alle Nachrichten und Dateien zusammen. Vorliegende Faxe stehen im Web-Portal als Fax-Datei (TIF) zur Verfügung und können manuell als E-Mail-Anhang weitergeleitet werden (Fax to E-Mail), eine automatische Weiterleitung ist nicht möglich.

Der Ausdruck von telefonisch empfangenen und gespeicherten Faxen ist nur zu den eigenen und registrierten Rufnummern kostenlos, ansonsten werden für diesen Weiterversand entsprechende Telefonkosten berechnet.

Für den Versand selbst erstellter Faxe können nur eigene Texteingaben genutzt werden, vor dem Verschicken kann eine Vorschau im PDF-Format angesehen werden. Die Weiterleitung empfangener E-Mails als Fax ist auch mit Datei-Anhängen in bestimmten Formaten (?) möglich. Es gibt kein Fax-Journal bzw. Sendebericht, also keine Erfolgskontrolle für die Ausgangspost.

Beim Fax-Versand wird als Absender-Rufnummer immer unveränderbar die Stamm-Rufnummer der T-NetBox benutzt, daher sollte bei ISDN-Anschlüssen die gewünschte MSN bei der Einrichtung der T-NetBox mit Unified Messaging berücksichtigt werden. Zusätzlich wird im Fax-Absenderfeld auch noch zwangsweise die Rufnummer als E-Mail-Adresse aufgeführt.

Über den Web-Zugang ist auch der Fax-Abruf von einer anzugebenen Rufnummer möglich. Nach der Anwahl des gewünschten Anschlusses durch die T-NetBox und der Abholung beim Anbieter, liegt das empfangende Dokument dann im Posteingang bereit.

Mail

Als vorkonfigurierte und unveränderbare Haupt-Adresse dient die Rufnummer, unter der die T-NetBox eingerichtet wurde (Stamm-Rufnummer).

Die weiteren individuellen Alias-Adressen können über die Internet-Administration selbst eingerichtet werden. Beim Versand einer E-Mail kann man als Absender jeweils eine der definierten Adressen ("E-Mail-Namen") auswählen. Beim Empfang wird nicht zwischen den E-Mail-Adressen unterschieden, alle Nachrichten landen im selben Ordner.

Evtl. sind zusätzlich auch die Rufnummern als E-Mail-Adressen bereits fest vorgegeben, die bei der Hotline für das Multi-Numbering registriert wurden (Handynummer, weitere MSN bei ISDN).

Der Empfang und der Versand von E-Mails kann mit einem Mailprogramm per POP3 (pop3.t-netbox.de) und SMTP (smtp.t-netbox.de) abgewickelt werden (IMAP fraglich), ist aber auch online per Web-Mail über das Internet-Portal möglich. Hier kann man mit dem POP3-Sammeldienst auch seine E-Mails aus den Postfächern anderer Anbieter abholen lassen, die Abfrage kann manuell oder automatisch in einem einstellbaren Intervall erfolgen.

Vorliegende E-Mails können nur manuell an andere Adressen weitergeleitet werden, eine voreingestellte automatische Weiterleitung (Forwarding) ist nicht möglich. Als Abwesenheitsnotiz (z.B. bei Urlaub) kann eine automatische Antwort (Autoresponder) mit individuellem Benachrichtigungstext auf eingehende Nachrichten erfolgen.

Eingegangene E-Mails und Anhänge bestimmter Formate kann man über den Web-Zugang auch als Fax weiterleiten, hierzu wird dann noch die Rufnummer des gewünschten Empfängers angegeben.

Auch die telefonische Abfrage und Beantwortung eingegangener E-Mails wird angeboten.

SMS

Empfangene SMS werden wie eine Sprachmitteilung vorgelesen und im Posteingang als Voice gespeichert (Voice-SMS). Die offenbar früher realisierte Annahme und Speicherung als Text in einem eigenen SMS-Ordner scheint nicht mehr vorgesehen zu sein.

Der SMS-Versand ist nur über den Web-Zugang möglich, hier wird auch die aktuelle Anzahl der für diesen Monat noch kostenlos verschickbaren Kurznachrichten angezeigt. Je SMS stehen 140 Zeichen zur Verfügung, es wird noch die Stamm-Rufnummer der T-NetBox angefügt.

Web - Internet-Portal

Die T-NetBox mit Unified Messaging erlaubt die Abfrage, Beantwortung, Weiterleitung und den Versand von Nachrichten über das Internet, sowie die Online-Administration einiger Einstellungen. Beim Web-Zugang T-NetBox kann man sich wahlweise auch für eine sichere SSL-Verbindung mit Verschlüsselung (https) entscheiden. Für das Online-Portal gibt es eine zusätzliche PIN, die unabhängig von der PIN für den telefonischen Zugang ist. Beide PINs können über das Web geändert werden.

Die separate Online-PIN besteht nach der Einrichtung der T-NetBox mit Unified Messaging zunächst aus den 4 Endziffern der eigenen Rufnummer, deshalb sollte man diese PIN unverzüglich ändern beim ersten Zugang (Länge: 4-10 Zeichen, erlaubt: a-z und 0-9).

Nach dem Login wird die Übersicht mit der Anzahl der (neuen) Sprachnachrichten, Faxe und E-Mails im Posteingang angezeigt, sowie die aktuelle Belegung des zur Verfügung stehenden Speicherplatzes dargestellt. Außerdem wird das Schreiben von Nachrichten und die Ordnerverwaltung zum Anlegen weiterer Ordner angeboten. In der Ordnerverwaltung können eigene Ordner nur auf gleicher Ebene ohne hierarchische Struktur eingerichtet werden, es sind somit keine Unter-Ordner möglich.

Weiterhin steht das umfangreiche Adressbuch mit Kontakten und einrichtbaren Verteilern bereit, sowie der Organizer mit Kalender zum Verwalten von Terminen, Aufgaben und Erinnerungen. Im Rahmen der vorhandenen Speicherkapazität steht für einen Fernzugriff über den Web-Zugang der T-NetBox (z.B. Termin außer Haus) auch eine virtuelle Festplatte zur Verfügung, diese bietet Platz für die Ablage beliebiger Dateien und deren Verknüpfung mit Adressbucheinträgen und Terminen. Für die Nutzung von verschiedenen Rechnern aus kann auch eine persönliche Link-Liste erstellt werden, in der man seine favorisierten Internet-Bookmarks als Lesezeichen strukturiert eintragen kann.

In der Spam-Liste können Filter angelegt werden, die den Umgang mit bestimmten E-Mails definieren. Enthält der Absender, der Kopieempfänger oder der Betreff einen festzulegenden Begriff (nicht), wird die E-Mail wahlweise sofort gelöscht, im Papierkorb abgelegt oder in einen eigenen Ordner verschoben.

Die Benachrichtigung über neu eingegangene Mitteilungen kann ebenfalls per Web konfiguriert werden. Die T-NetBox mit Unified Messaging informiert nicht nur über neue Sprachnachrichten und Faxe, sondern generell auch über den Eingang von E-Mails. Wie bei der telefonischen Konfiguration der Benachrichtigungsfunktion kann hier neben der Meldungsart per Anruf und/oder SMS auch der Zeitraum eingestellt werden, eine Benachrichtigung per E-Mail ist nicht möglich.

Aus einer SMS-Benachrichtigung ist nicht zu ersehen, ob die neue Nachricht per Telefon, Fax oder E-Mail eingegangen ist. Daher weiß man nicht, ob eine Abfrage der T-NetBox per Telefon (bei Sprachnachricht) oder eher per PC/Internet (Fax/E-Mail) angebracht wäre. Die Benachrichtigung über neue E-Mails kann nicht eigenständig deaktiviert werden, um sich nur über (wichtige) Anrufe oder Faxe informieren zu lassen. Ebenso kann man die Benachrichtigung nicht auf einzelne (wichtige) E-Mail-Alias-Adressen beschränken.

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Abfrage - Nachrichten per Telefon, Beantwortung

Die Menü-Führung und Bedienung nach dem telefonischen Zugang ist unverändert zur einfachen T-NetBox. Die Abfrage der Sprachnachrichten und Faxe erfolgt weiterhin über den Menüpunkt Nachrichten abfragen.

Hinzugekommen ist im Hauptmenü der Menüpunkt E-Mails abfragen.

 2 ... Ansage der Kopfdaten - mit Absender, Betreff, Datum, Vorlesedauer, Anzahl (vorlesbarer) Anlagen
... 1  - Wiederholen der aktuellen Angaben
...11 - Vorherige E-Mail
... 3  - Nächste E-Mail
...33 - Anlagen vorlesen (Textdateien)
... 4  - Inhalt vorlesen (eigentliche E-Mail anhören)
... 6  - Vorlesesprache wechseln für diese E-Mail (deutsch/englisch)
... 7  - Beantworten - Sprachantwort als E-Mail mit Audio-Anhang verschicken
... 9  - Löschen - nur diese E-Mail, Bestätigung mit *
...99 - Alle löschen - bereits abgefragte E-Mails, Bestätigung mit *
... *  - Ausdrucken der E-Mail als Fax

Vorliegende E-Mails in deutsch oder englisch und Anlagen bestimmter Formate können mit synthetischer Sprache vorgelesen werden, Audio-Anhänge werden vorgespielt. An den Absender kann direkt während der telefonischen Abfrage eine Sprachantwort zurückgeschickt werden, die Aufzeichnung wird als WAV-Datei (CCITT-Norm A-Law 8 kHz, 8 Bit, Mono, 8 KB/s) an eine E-Mail angehangen (Priorität "niedrig").

Die vorgegebene Sprachauswahl für das Vorlesen von E-Mails kann über das Hauptmenü geändert werden.

324... Standard-Vorlesesprache einstellen für E-Mails
... Voreinstellung deutsch oder englisch wechseln
8 d

Hinweise

Die Angaben zur T-NetBox mit Unified Messaging basieren teilweise noch aus Erfahrungen der Startphase. Einige Merkmale werden auch in den aktuellen Dokumenten (Leistungsbeschreibung, Anwenderhandbuch) voneinander abweichend und auch widersprüchlich beschrieben.

Im April 2002 gab es (noch) folgende Einschränkungen (inzwischen teilweise nicht mehr).

Seit dem 01.04.2007 wird (laut geänderter Leistungsbeschreibung/Preisliste) keine neue T-NetBox mit Unified Messaging (auch nicht als Professional) mehr eingerichtet, nur Bestandskunden können sie weiterhin nutzen.

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