Optionen - Zusätzliche Angebote und Dienste TeleFAQ.de  09.11.2009

1. Internet - DSL-Anschaltung am Telefonanschluss
T-DSL, Varianten, ADSL/SDSL, VDSL, Downstream/Upstream, FastPath
2. SMS/MMS - Mitteilungen
SMS im Festnetz, MMS im Festnetz, T-Com-Zentrum, Nutzungspreise, Alternativen

Anschlüsse Leistungsmerkmale - enthaltene und weitere Funktionen siehe...

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Internet - Anschaltung am Telefonanschluss

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DSL - Basis-Infos

DSL (Digital Subscriber Line) ermöglicht auf einer einfachen Anschlussleitung (normales Kupferkabel) die schnelle Datenübertragung in einer hohen Bandbreite (Frequenzumfang). Die Daten werden hier üblicherweise bei einem vorhandenen Telefon-Anschluss (Analog oder ISDN) zusätzlich auf der selben Leitung übermittelt. Es findet keine gegenseitige Beeinträchtigung statt, d.h. die Telefonleitung bleibt frei, bei ISDN stehen alle Kanäle zur Verfügung.

Entbündeltes DSL - Line Sharing

Die Anschlussleitung kann auch als reiner Datenanschluss nur für DSL genutzt werden, die Schaltung eines herkömmlichen Telefonanschlusses auf dieser Leitung ist dabei nicht erforderlich. Über diese Breitband-Anbindung kann dann auch die Internet-Telefonie mittels Voice over Internet Protocol (VoIP) abgewickelt werden.

Die Telekom bietet für Privatkunden (T-Home) bisher keine reinen DSL-Anschlüsse an, hier ist immer auch ein T-Net Analoganschluss oder ein T-ISDN Telefonanschluss Voraussetzung.

Somit sind entbündelte Nur-DSL-Anschlüsse (DSL-only) derzeit ausschließlich durch einen Komplettwechsel zu einem alternativen Anbieter erhältlich. Dieser Betreiber mietet dann in der Regel die vorhandene Anschlussleitung ("letzte Meile") zur Datenübertragung von der Telekom und nutzt diese dann für die reine Breitband-Anschaltung mit möglicher VoIP-Telefonie.

Ebenfalls möglich ist ein gemeinsamer Zugang zur Anschlussleitung (Line Sharing), die hierbei in ein niederes und ein höheres Frequenzband unterteilt wird. Damit kann der untere Frequenzbereich weiterhin von der Telekom als Festnetz-Telefonanschluss für die Sprachübertragung genutzt werden, während der obere Bereich gleichzeitig durch einem anderen Anbieter als unabhängiger DSL-Anschluss mit Internetzugang betrieben wird.

Eine mögliche DSL-Anbindung und die maximal erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit (Bandbreite) ist individuell abhängig von der Entfernung zur Vermittlungsstelle und weiteren technischen Bedingungen der Teilnehmer-Anschluss-Leitung (TAL). Maßgebend für eine hohe Datenübertragungsrate ist hier insbesondere die möglichst niedrige Leitungsdämpfung (Signalminderung, gemessen in dB), die von (geringer) Länge und (großem) Durchmesser der TAL bestimmt wird. Die jeweiligen Möglichkeiten können vorab mit einer Verfügbarkeitsprüfung festgestellt werden, beziehungsweise werden sie nach Beauftragung rechnerisch (gegebenenfalls auch messtechnisch) vom Anschluss-Betreiber ermittelt.

T-ComVerfügbarkeitsprüfung für T-DSL und weitere Infos

Die Trennung der Signale wird beim Kunden vom DSL-Splitter (BBAE, Breitband-Anschluss-Einheit) übernommen, er wird üblicherweise vom Anschluss-Anbieter kostenlos bereitgestellt. Dieser stellt dann zur unabhängigen Nutzung die getrennten Anschlüsse für die bisherigen (Telefon-)Geräte und das zusätzlich erforderliche DSL-Modem (NTBBA, Network Terminator Breitband-Anschluss) bereit, welches mit dem PC verbunden wird.

Beim Anschluss-Betreiber erfolgt die Teilung des Datenstroms in der Vermittlungsstelle, dieser wird dann über das entsprechende Gegenstück des DSL-Modems (DSLAM, Digital Subscriber Line Access Multiplexer) ins Konzentratornetz und zum Zugangs-Provider (Datenbackbone) verbunden.

DokumenteT-DSL-Handbuch für Inhouse-Verkabelung und Installationslösungen

Mit T-DSL stellt die T-Com bei T-Net- oder T-ISDN-Anschlüssen (physikalische Verbindung, das Transportmedium zur Vermittlungsstelle) lediglich die technische Anschaltung (DSL-Anschluss, die Verknüpfung in der Vermittlungsstelle) zur Verfügung, sie ist Grundvoraussetzung für den schnellen Internet-Zugang. Für den eigentlichen Zugang zum Internet ist zusätzlich ein Vertrag (DSL-Tarif, mit nutzungsabhängiger Abrechnung) mit einem Internet-Service-Provider (ISP) erforderlich, erst dieser stellt die Online-Verbindung zwischen der Vermittlungsstelle und seinem Internet-Backbone her. Für den Internet-Zugang kann ein beliebiger Anbieter genutzt werden, es muss nicht Telekom/T-Online sein.

ADSL / SDSL

Bei DSL (Oberbegriff auch xDSL) gibt es zwei Verfahren zur Aufteilung der insgesamt möglichen Übertragungskapazität auf der Leitung. Je nach Bandbreite für die beiden Richtungen der Datenübermittlung (Downstream/Upstream) wird unterschieden:

Eine symmetrische Übertragung (SDSL) mit gleicher Bandbreite für beide Richtungen bietet die T-Com nur bei den entsprechenden Angeboten als T-DSL Business an.

Mit ADSL 2+ kann bei Anschlüssen mit kurzer Entfernung zur Vermittlungsstelle eine noch höhere Bandbreite mit schnellerer Datenübertragung (ungefähr 16 bis 25 Mbit/s) zur Verfügung gestellt werden.

Bei VDSL (VDSL2) sind noch größere Übertragungsgeschwindigkeiten (rund 50 Mbit/s) möglich, indem die Strecke zwischen Vermittlungsstelle und Kabelverzweiger (Outdoor-DSLAM, graue Riesenkästen am Straßenrand, Telekom nennt sie Multifunktionsgehäuse) durch zusätzliche Glasfaserleitungen überbrückt wird.

Downstream / Upstream

Bei der für Privatkunden üblicherweise genutzten asymmetrischen Übertragung (ADSL) werden verschiedene Geschwindigkeiten verwendet für:

Bei ADSL steht dem Downstream eine höhere Bandbreite zur Verfügung, was einen schnelleren Seitenaufbau bzw. Download ermöglicht. Der im Verhältnis langsamere Upstream macht sich (nur) beim Versand von E-Mails und dem Upload (z.B. eigene Homepage per FTP) bemerkbar.

FastPath

Mit diesem zusätzlichen Merkmal wird eine Verringerung der Signallaufzeiten (Ping) durch das Abschalten der Fehlerkorrektur bei der Datenübertragung (Interleaving) erreicht, dadurch werden schnellere Reaktionszeiten (Latenz) bewirkt, z.B. bei Online-Spielen. Bei der Internet-Telefonie (VoIP) können geringere Sprachverzögerungen und bessere Echo-Unterdrückung bewirkt werden. FastPath kann im Rahmen der technischen Möglichkeiten nur an geeigneten Anschlussleitungen geschaltet werden.

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T-DSL - DSL mit T-Net bzw. T-ISDN

Basis-Infos ↑ DSL

Anschlüsse

T-DSL ist direkt von der Telekom erhältlich mit separatem Vertrag als Ergänzung für vorhandene Telefonanschlüsse (Single Play).

Mit T-DSL am T-Net bzw. T-ISDN wird nur der zusätzliche DSL-Anschluss bereitgestellt ohne Internet-Tarif für den eigentlichen Zugang, dieser kann hiervon unabhängig von anderen Anbietern (Internet-Service-Provider) zur Verfügung gestellt werden. Bei einem Wechsel des gesonderten Zugangs-Providers (meist kurze Vertragslaufzeiten) bleibt der eigentliche T-DSL-Anschluss bestehen (keine erneuten Einrichtungskosten).

Für bestehende Telekom-Anschlüsse bieten alternativ auch einige Internet-Provider als Reseller die DSL-Anschlüsse der Telekom mit Zugangs-Tarif im Paket unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung an (z.B. auch die Telekom selbst als "T-Online DSL Anschluss" oder über ihre Tochter "congstar"). Ein unabhängiger Wechsel nur des Zugangs-Tarifs zu einem anderen Internet-Anbieter ist hierbei nicht möglich, da bei Kündigung (meist lange Vertragslaufzeiten) üblicherweise auch der zugrundeliegende DSL-Anschluss verloren geht (evtl. erneute Einrichtungskosten für DSL).

AnschlüsseT-Net, T-ISDN, T-DSL, Varianten und Monatspreise

Pakete

DSL-Anschlüsse der Telekom werden von der Telekom auch angeboten im Paket mit einem Telefonanschluss T-Net bzw. T-ISDN Mehrgeräteanschluss und einem Internet-Tarif für den Zugang über T-Online (Double Play).

Die Übertragungsgeschwindigkeit wird mit der im Paket vorgesehenen maximalen Regelbandbreite oder der nächstmöglichen verminderten Variante eingerichtet.

AnschlüsseDSL-Pakete, Anschlüsse und Kombinationen

Zugangstarife für VDSL der Telekom sind nur in den Paketen Call & Surf (Double Play) und Entertain (Triple Play) erhältlich (letztere TV-Pakete wurden ursprünglich als "T-Home" bezeichnet).

Varianten (ADSL, Annex B)

Die Grundvarianten können durch die Telekom mit maximaler Regelbandbreite oder technisch bedingt mit verminderter Kapazität eingerichtet werden. Die fest eingestellten Übertragungsraten sind abhängig von bestimmten Maximal-Grenzen bei der Dämpfung des Signals auf der Leitung. Zusätzlich kann teilweise der Upstream erhöht werden, mit FastPath können die Signallaufzeiten verringert werden. Bei FathPath ist eine um 4 dB geringere Leitungsdämpfung erforderlich (3 dB bei 6016 kbit/s).

DSL-Anschlüsse der Telekom (T-Home) - Bandbreiten, Datenraten und Konditionen / TeleFAQ.de © 09.11.2009 Druck-Info
  DSL
1000
DSL
2000
DSL
6000
DSL
16000
DSL
16 plus
VDSL
25
VDSL
50
Geschwindigkeit Feste Regelbandbreite (kbit/s) Variabler Bandbreitenkorridor (Mbit/s)
Downstream 384 768 1024 1536 2048 3072 6016 6304 - 16000 k 10,0 - 16,0 16,7 - 25,0 27,9 - 51,3
Upstream
* Erhöhung mögl. auf
64 128 128 192
384
192
384
384
512
576 576 - 1024 k 0,8 - 1,0 1,6 - 5,0 2,7 - 10,0
FastPath buchbar für 1,02 Euro monatlich beinhaltet bereits kurze Signallaufzeiten
Dämpfung max.(dB)
bei erhöht. Upstream
mit FastPath weitere
55,0
/
- 4,0
46,0
/
- 4,0
43,0
/
- 4,0
39,5
35,5
- 4,0
36,5
32,5
- 4,0
32,0
28,0
- 4,0
18,0
/
- 3,0
18,0      
* Erhöhter Upstream 384 für zusätzlich 2,04 Euro, Upstream 512 für 5,12 Euro monatlich
Telefon (Single) Ergänzende DSL-Verträge ohne Internet-Zugangstarif  
Bei allen separaten
Telefonanschluss-
Varianten zubuchbar
monatlich
17,43
Euro
monatlich
20,51
Euro
monatlich
25,64
Euro
monatlich
30,77
Euro
/ / /
Call & Surf (Double) DSL-Pakete mit Telefonanschluss und Internet-Zugangstarif  
Start [Bestand]            
Start (4) [Bestand]          
Basic inklusive          
Comfort inklusive        
Comfort (5)       (auf Anfrage)      
Comfort Plus inklusive      
Comfort VDSL           inklusive +5,00
Comfort Plus VDSL           inklusive +5,00
Entertain (Double) TV-Pakete mit Telefonanschluss und Fernsehen ohne Internet Monatspreis (Euro)
Pur         inklusive +10,00 +15,00
Pur Flat         inklusive +10,00 +15,00
Entertain (Triple) TV-Pakete mit Telefonanschluss und DSL-Flat und Fernsehen Monatspreis (Euro)
Basic     [Bestand]      
Comfort         inklusive +10,00 +15,00
Comfort Plus         inklusive +10,00 +15,00
Premium         inklusive +10,00 +15,00
  DSL
1000
DSL
2000
DSL
6000
DSL
16000
DSL
16 plus
VDSL
25
VDSL
50

Die Telekom richtet eine der von ihr definierten Stufen ein und ist bei der Ermittlung der maximalen Bandbreite sehr konservativ, um eine möglichst störungsfreie Verbindung sicherzustellen. Bei einer DSL-Schaltung durch alternative Netzbetreiber auf der selben Anschlussleitung werden teilweise auch höhere Geschwindigkeiten angeboten, wenn diese Anbieter eine höhere Signaldämpfung zulassen oder abweichende Grenzwerte bei den Übertragungsraten festlegen.

Karte (V)DSL-Ausbau VDSL ist bei der Telekom in rund 50 Städten nahezu flächendeckend (in weiteren 700 Städten teilweise) und nur zusammen mit einem Paket Call & Surf oder Entertain erhältlich. Ein Entertain TV-Paket wird nur noch neu bereitgestellt, wenn die Anschlussleitung mindestens DSL 16 plus ermöglicht. DSL 16 plus wird - über die VDSL-Städte hinaus - auch in weiteren Wohnorten angeboten. Verfügbarkeit und Ausbaustatus T-Home von DSL 16 plus und VDSL können anhand der Adresse überprüft werden.

T-DSL 3000 ist seit dem 01.07.2005 nicht mehr neu beauftragbar. Vorhandene Verträge wurden in T-DSL 6000 mit bis zu 6016|576 kbit/s umgewandelt, technisch bedingt evtl. nur vermindert mit der bisherigen Bandbreite 3072|384.

T-DSL 16000 ist (laut Leistungsbeschreibung) nur mit einem Flat-Tarif und nicht mit einem Volumen-Tarif eines Internet-Service-Providers (ISP) zu nutzen.

AnschlüsseEinmalige Preise für Einrichtung und Wechsel, Fristen

Satellit

Beim Angebot DSL via Satellit T-Home der Telekom wird nur der Downstream mit dem Datenempfang über den Satelliten abgewickelt. Die Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1024 kbit/s kann je nach Auslastung insbesondere bei Flatrate-Kunden temporär reduziert werden (Fair Use Policy).

Der Upstream und die Anforderung der Seiten erfolgen gleichzeitig über eine kostenlose Schmalband-Wählverbindung vom Festnetzanschluss aus (Rückkanal). Auch bei längeren Downloads ist ein analoger Anschluss während der gesamten Onlineverbindung belegt, bei ISDN entsprechend ein B-Kanal. Beim Analoganschluss beträgt die Geschwindigkeit dieser DFÜ-Verbindung maximal 56 kbit/s (je nach Modem) und bei ISDN 64 kbit/s, eine Erhöhung durch Kanalbündelung ist nicht möglich.

Abweichend von den anderen separaten T-DSL-Anschlüssen ist hier neben der technischen Anbindung auch der DSL-Tarif enthalten für den eigentlichen Internet-Zugang. DSL via Satellit wird in folgenden Varianten angeboten:

Mit der Flatrate entstehen keine weiteren Kosten, während die Zeittarife nutzungsabhängig abgerechnet werden. Ein enthaltenes Zeitbudget gilt immer je Kalendermonat und verfällt am Monatsende. Über das Budget hinausgehende Nutzung wird mit 5,0 Cent je Minute berechnet. Eine Übersicht über die Onlinezeit ist im Internet abrufbar.

Für die erstmalige Einrichtung werden 99,00 Euro berechnet, ein späterer Wechsel zwischen diesen Tarifen kostet 24,95 Euro. Die Kündigungsfrist beträgt 6 Werktage.

Mit DSL via Satellit 2 gibt es seit April 2008 einen Pilotbetrieb, bei dem auch der Upstream über Satellit mit bis zu 128 kbit/s übertragen wird (2-Wege-System über Astra2Connect). Die Mindestvertragslaufzeit beträgt hier 2 Jahre, eine vorzeitige Kündigung ist bei Abschluss eines Vertrages über Call & Surf möglich. Ein Festnetz-Telefonanschluss der Telekom ist vertraglich auch bei diesem Angebot erforderlich. Das Produkt mit Flatrate soll ab Mitte 2008 angeboten werden, die Preise sind bisher nur "auf Anfrage" zu erfahren... (voraussichtlich 39,95 Euro im Monat ab 02.06.2008, die einmaligen Einrichtungskosten richten sich nach der zusätzlich benötigten Hardware. Die bisherigen Satelliten-Angebote sollen am 18.06.2008 aus der Vermarktung genommen werden)

Bandbreiten

Die Varianten werden jeweils mit Regelbandbreiten für maximalen Downstream|Upstream (oder technisch bedingt mit verminderten Übertragungsgeschwindigkeiten) zur Verfügung gestellt.

T-ComVerfügbarkeitsprüfung der individuell möglichen DSL-Varianten am Anschluss

Rückfalloptionen (Fallback)

Die üblichen Maximal-Geschwindigkeiten der jeweiligen Regelbandbreite können durch Reichweitenbeschränkungen aufgrund physikalischer Gegebenheiten der Anschlussleitung nicht überall erreicht werden.

Bei DSL 1000 bis 6000 (ADSL) erhalten betroffene Kunden dann (soweit technisch möglich) auf Wunsch die jeweilige Variante mit fest eingestellter verminderter Bandbreite (aber unvermindertem Preis).

Bandbreitenkorridore (variabel)

Bei DSL 16000 und DSL 16 plus (beides ADSL2+) und bei VDSL werden keine festen Bandbreiten voreingestellt, sondern die maximal erreichbare Geschwindigkeit wird immer wieder variabel geprüft (Rate Adaptive Mode, RAM). Bei jeder Synchronisation (z.B. beim Anschalten) wird zwischen DSL-Modem und Vermittlungsstelle automatisch der jeweils bestmögliche Wert flexibel ermittelt.

Der definierte Bandbreitenkorridor beträgt bei

DSL 16 plus ist nur an erweiterten Vermittlungsstellen (Indoor-IP-DSLAM) und VDSL üblicherweise nur über die neueren Outdoor-DSLAM (graue Riesenkästen am Straßenrand) möglich, diese haben beide eine Anbindung an das IPTV-Netz (Internet-Fernsehen).

RAM - DSL mit maximaler Geschwindigkeit

Im Jahr 2008 wurde in einem Pilotbetrieb T-Home an 8000 vereinbarten Telekom-Anschlüssen und zusätzlich in 20 Anschlussbereichen die variable Nutzung von Bandbreitenkorridoren (DSL RAM) auch für die bisher nur fest eingestellten (fixed rate) Varianten unterhalb DSL 16000 getestet.

Hier ist also die künftige Zusammenlegung der verschiedenen Varianten, insbesondere auch die mit verminderter Kapazität und zusätzlich erhöhtem Upstream, in die vermutlich nur noch 2 Stufen RAM 2000 und RAM 6000 zu erwarten. Die Regelprodukteinführung RAM-Modus soll sukzessive ab Frühjahr 2010 erfolgen.

Erhöhter Upstream

Der Upstream für das Hochladen aus Richtung des Kunden kann gegen Aufpreis erhöht werden, wenn es die technischen Voraussetzungen auf der Leitung erlauben:

Bei einem späteren Wechsel der DSL-Variante wird diese zusätzliche Aufrüstung deaktiviert und muss dann ggf. wieder neu beauftragt werden.

FastPath

Für DSL 1000 bis 6000 ist gegen Aufpreis zusätzlich erhältlich (im Rahmen der technischen Möglichkeiten) das Merkmal

zur Verringerung der Signallaufzeiten (Ping) durch das Abschalten der Fehlerkorrektur bei der Datenübertragung (Interleaving) für schnellere Reaktionszeiten (z.B. Online-Spiele).

Die Telekom prüft nach der Beauftragung (nur per Internet möglich) zunächst individuell, ob FastPath auf der jeweiligen Leitung überhaupt möglich ist. Bei einem späteren Wechsel der DSL-Variante wird diese zusätzliche Aufrüstung deaktiviert und muss dann ggf. wieder neu beauftragt werden.

FastPath ist seit dem 01.10.2009 nicht mehr neu bestellbar, bei Bestandskunden bleibt es unverändert verfügbar.

DSL 16000, DSL 16 plus und VDSL beinhalten ohne Aufpreis in der Regel bereits kurze Signallaufzeiten wie beim Leistungsmerkmal FastPath ("low interleaving", bei VDSL ist die Latenz allerdings höher als bei DSL 16000).

DokumenteAGB, Leistungsbeschreibungen, Preislisten für DSL, Upstream, FastPath

T-DSL Business

Diese spezielleren Varianten werden auf meinen Seiten nicht berücksichtigt, siehe hierzu die Informationen der T-Com.

T-ComAGB, Leistungsbeschreibungen, Preislisten für T-DSL Business

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SMS/MMS - im Festnetz über das T-Com-Zentrum, Alternativen

SMS im Festnetz

Der Short Message Service der T-Com wird über das SMS-Center (SMSC, Gateway) mit der Zugangs-Rufnummer 0193010 abgewickelt. Zunächst muss einmalig zur Registrierung eine Anmelde-SMS an das SMS-Zentrum geschickt werden (bei ISDN für jede gewünschte MSN). Nachrichten können (auch an mehrere Empfänger gleichzeitig) zu Rufnummern im Festnetz, zu Nationalen Teilnehmer-Rufnummern NTR (032) und an Ziele im Mobilfunk gesendet werden. Eine SMS kann aus bis zu 160 alphanumerischen Zeichen bestehen.

Voraussetzung für den Empfang der SMS als Textnachricht ist das Leistungsmerkmal Rufnummern-Anzeige (CLIP) am eigenen Anschluss, damit das SMS-fähige Endgerät eine eingehende SMS als solche erkennen kann (anhand der dabei übermittelten Rufnummer 01930100 des T-Com-Zentrums).

Eine am Festnetz-Anschluss des Empfängers eingerichtete Anrufweiterschaltung SOFORT verhindert hier auch die Annahme einer SMS, da die Nachricht mit einem normalen Anruf signalisiert wird.

Beim Versand einer SMS wird die eigene Rufnummer immer vom SMS-Zentrum erkannt und in der SMS an den Empfänger übermittelt, auch bei aktivierter Rufnummern-Unterdrückung (CLIR). Wenn der Empfänger nicht im SMS-Zentrum angemeldet ist, oder die Nachricht nicht von einem SMS-fähigen Endgerät angenommen wird, wird die Nachricht vom System vorgelesen. Ist das Ziel ein Fax-Anschluss, wird dies automatisch erkannt und die SMS als Fax übertragen.

Bei nicht angemeldeten Empfängern erfolgen die Zustellversuche nur im Zeitraum

Um diese evtl. unerwünschten Anrufe des T-Com-Zentrums auf den eigenen, nicht für SMS angemeldeten Anschluss zu unterbinden, kann man sich bei der Hotline für eingehende (Sprach-)Nachrichten sperren lassen.

T-Com SMSWebversand und weitere Infos auch über Mehrwertleistungen

MMS im Festnetz

Dieser Dienst wurde zum 31.12.2008 eingestellt bei der Telekom. Mit einem MMS-fähigen Gerät können keine MMS mehr verschickt oder direkt empfangen werden. Am Anschluss eingehende Multimedia-Mitteilungen werden nun mittels Sprachnachricht und einer PIN gemeldet, anschließend ist der Abruf per Internet T-Home MMS möglich.

Der Multimedia Messaging Service der T-Com wird über das MMS-Zentrum (MMS-System/F-MMSC) mit der Zugangs-Rufnummer 0191066730 abgewickelt. Mit dem erstmaligen Versand einer MMS erfolgt automatisch die Registrierung der eigenen Rufnummer im MMS-Zentrum. Nachrichten können (auch an mehrere Empfänger gleichzeitig) zu Rufnummern im Festnetz, zu Nationalen Teilnehmer-Rufnummern NTR (032), an Ziele im Mobilfunk und an E-Mail-Adressen gesendet werden. Das MMS-Zentrum der T-Com unterstützt Übermittlungen von bis zu 500 kByte, der Empfang einer MMS mit einem Datenvolumen von mehr als 100 kByte ist allerdings nicht bei allen Endgeräten möglich.

Voraussetzung für den MMS-Empfang ist das Leistungsmerkmal Rufnummern-Anzeige (CLIP) am eigenen Anschluss, damit das MMS-fähige Endgerät eine eingehende Nachricht als solche erkennen kann (anhand der dabei übermittelten Rufnummer des Zentrums). Eingegangene Nachrichten werden zunächst im MMS-Zentrum gespeichert. Das Endgerät des Empfängers wird darüber mittels einer speziell codierten SMS (MMS-Notifikation) benachrichtigt. Anschließend kann die vorliegende Nachricht im MMS-Zentrum abgerufen werden, je nach Endgeräte-Einstellung automatisch oder manuell. Wenn kein registriertes MMS-Endgerät vorhanden ist, erfolgt eine Benachrichtigung per SMS (bei registriertem SMS-Endgerät) oder mittels Sprachausgabe. Hierbei wird eine PIN mitgeteilt, mit der die MMS dann per Webzugang abgefragt werden kann.

Eine am Festnetz-Anschluss des Empfängers eingerichtete Anrufweiterschaltung SOFORT verhindert hier auch die Annahme einer MMS bzw. der Benachrichtigungs-SMS, da die Nachricht mit einem normalen Anruf signalisiert wird.

Nach Registrierung der eigenen Rufnummer für den Webzugang können MMS generell (z.B. auch über DSL) per Internet abgeholt und auch verschickt werden. Hier kann für die Festnetz-Rufnummer auch eine direkte Weiterleitung aller ankommenden MMS-Nachrichten an eine E-Mail-Adresse eingerichtet werden. Beim Versand einer MMS wird die eigene Rufnummer immer vom MMS-Zentrum erkannt und in der MMS an den Empfänger übermittelt, auch bei aktivierter Rufnummern-Unterdrückung (CLIR).

T-Com MMSWebzugang und weitere Infos auch über Mehrwertleistungen

Preise

Für die Nutzung von SMS im Festnetz und MMS im Festnetz über T-Net und T-ISDN Anschlüsse fallen keine monatlichen Kosten an, es wird nur die fallweise Inanspruchnahme der Leistungen berechnet.

SMS/MMS im Festnetz über T-Com / TeleFAQ.de © 15.03.2007 Druck-Info
Ziel Leistung - Preise je Nachricht in Cent SMS MMS
Festnetz Versand im Inland (auch zu NTR 032...) 6,0 12,0
Weiterleitung ankommender Nachrichten gratis /
Mobilfunk Versand im Inland und ins Ausland 19,0 39,0
Weiterleitung ankommender Nachrichten 13,0 /
Fax Versand im Inland ins Festnetz (auch NTR) 6,0 /
Weiterleitung ankommender Nachrichten gratis /
E-Mail Versand 6,0 12,0
Weiterleitung ankommender Nachrichten gratis gratis
Anschrift Versand als Postkarte (inkl. Porto) / 199,0
Grundpreis bei Versand einer SMS-MultiMessage zusätzlich 6,0

Kostenlos sind Mitteilungen bei

Abweichende Preise gelten für besondere Services (InfoService, ClassicService, PremiumService, Abo, Voting) bei Versand bzw. Empfang dieser Mehrwertleistungen.

DokumenteBedienungsanleitungen sowie AGB mit Leistungsbeschreibungen und Preislisten der Telekom
Kontakt+InfoHotline der Telekom für SMS im Festnetz und MMS im Festnetz

Alternativen

Zusätzlich oder alternativ zum Gateway der T-Com kann auch ein anderer Anbieter für den Versand bzw. Empfang genutzt werden. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn man seinen Telefonanschluss bei einem anderen Anschlussbetreiber (z.B. Arcor) hat, und dieser kein eigenes SMS-Center betreibt. Auch bei Problemen mit dem Nachrichtenaustausch zwischen verschiedenen Netzen (z.B. Empfang von D2, E+, o2) bietet sich ein alternativer Dienst an.

Einen entsprechenden Dienst bietet unabhängig vom Betreiber des eigenen Anschlusses z.B. die Firma Materna mit ihrem Angebot Anny Way an. Zur Nutzung wird im SMS-fähigen Endgerät als SMS-Center die Zugangsrufnummer 09003266900 eingetragen, dies kann auch zusätzlich als SMS-Zentrum 2 vorgenommen werden.

AnnyWayNähere Infos und Preise beim Anbieter

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Auskunft - Inland, Ausland, Weitervermittlung, Inverssuche

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Sicherheitspaket - Wählsperren und Anruferfilter

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Unterwegs - Öffentliche Telefone (ÖTel)

Dieser Abschnitt wurde auf die Seite Anschlüsse Anschlüsse verschoben.

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Switch&Profit - Umleitung angerufener Handys ins Festnetz der Telekom

Dieser Abschnitt wurde auf die Seite Umleitungen Umleitungen verschoben.

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